Weniger Komasäufer im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

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Weniger Komasäufer im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt © DAK

Saalfeld (DAK) - Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt landeten im Jahr 2013 weniger jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 22 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 33,33 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren gab es jedoch immer noch eine Steigerung von 10 Prozent.

Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region 7 Kinder in einer Klinik behandelt werden. „Es ist erfreulich, dass sich bundesweit beim Rauschtrinken eine erste Trendwende abzeichnet. Ich hoffe, dass sich diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig bestätigt“, sagt Jörg Vollmer, Chef der DAK-Gesundheit in Saalfeld. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse auch 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in Landkreis Saalfeld-Rudolstadt fort.

Kampagne „bunt statt blau“ 2015
Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.
Als Landesschirmherr in Thüringen für die Aktion „bunt statt blau“ der DAK –Gesundheit konnte der Ministerpräsident des Freistaates Herr Bodo Ramelow gewonnen werden.

Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Bürgerreporter verantwortlich.

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