Grenzbegang in Ehrsten

Ehrtsen (hai) - „Unstrittig“, so wird die Grenze zwischen den Dörfern Ehrsten und Meimbressen in den Grenzbeschreibungen von 1747 und 1778 genannt. Damit dies auch weiterhin so bleibt, soll mit der uralten Tradition des Genzbegangs der Grenzverlauf kontrolliert und den heimlichen „Grenzsteinrückern“ auf die Schliche gekommen werden. Die diesjährige Strecke ist die gemeinsame Grenze mit Meimbressen.
Von Klein Calden (wo interessierte Meimbresser dazu stoßen werden) bis zur Sandkuhle ist insgesamt recht einfach zu begehen. Darüber hinaus wird es bei den Teichen im Kampe eine kurze Rast geben, um eine kleine Stärkung einzunehmen. Am Ziel an der Sandkuhle gibt es dann ganz traditionsgemäß wieder einen deftigen Eintopf. Und hier sind natürlich auch alle diejenigen willkommen, die nicht mit wandern wollen oder können.
Bei der geführten Wanderung für die ganze Familie lassen sich wieder auf kurzweilige Art interessante und teilweise unbekannte Details zur Ehrster Geschichte am Grenzweg erwandern. Unterwegs wird ein Stück der ehemaligen Poststraße gefolgt, Hinweise auf die Meimbresser Obermühle gesucht und von schaurigen Geschichten am Meimbresser Weg wird man hören. Für die Kinder gibt es eine Grenz-Rallye, bei der es für die richtige Lösung der Aufgabe eine kleine Belohnung geben wird. Alle Ehrster und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Hinweis: Nicht immer verläuft die Grenze auf befestigten Wegen, deshalb wird festes Schuhwerk unbedingt empfohlen.

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