Gera (pt) - An einer der beiden Gasturbinen im Kraftwerk Gera-Nord wird derzeit durch die Siemens AG eine große Revision durchgeführt. Deshalb steht die Turbine still und ist in ihre Einzelteile zerlegt, was uns einen ungewöhnlichen Einblick in die Anlage ermöglichte. Eine Versorgung der Geraer Bürger mit Fernwärme und Strom ist aber gesichert.
Stefan Carlsen (re.) von der Siemens AG und Kraftwerksleiter Wolfgang Reinke (li.) bei der Inspektion in der Gasturbinenkammer
© Foto: Peter ThieleDie Wartung erfolgt durch Techniker der Siemens AG und schwedische Experten für Gasbrenner gänzlich planmäßig. „Wir hätten auch den ganzen Block ausbauen und nach Schweden transportieren können, aber wir wollen wissen was die Techniker an der Anlage wie reparieren und austauschen. Außerdem hätte es viel mehr Zeit in Anspruch genommen", erklärt Kraftwerksleiter Wolfgang Reinke. Mit dem neuen Gasbrenner werden die neuen Emmissons-, also Abgaswerte bis 2012 erreicht.
Der alte Brenner lief jetzt gut drei Jahre, damit circa 20.000 Betriebsstunden und wird jetzt gegen einen neuen und effizienteren ausgetauscht. Die Schaufelblätter der Gasturbine, die wie die von Düsenflugzeugen aussehen, nur bedeutend kleiner, werden auf Risse untersucht. In gut zwei Wochen soll das Blockheizkraft wieder am Netz sein.
Revision im Bolckheizkraftwerk in Gera
© Peter Thiele
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