Jetzt können es viele Hobbygärtner kaum erwarten, wieder im Garten aktiv zu werden. Da wäre zunächst der Rasen: Um den Boden besser mit Sauerstoff zu versorgen, sollte man den Rasen vertikutieren. Der Vertikutierer durchkämmt mit seinen rotierenden Messern die Grasnarbe und entfernt den Rasenfilz. Danach braucht der Rasen Dünger, um wenige Wochen später wieder ein sattes Grün zu bieten. Stauden und Gehölze benötigen ebenfalls einen gut vorbereiteten Boden und können nun gepflanzt werden.
Das Grün rund ums Haus beschäftigt zurzeit viele sehr intensiv. Spätestens jetzt im Frühling wird der Grundstein für einen bunten, gesunden Sommergarten gelegt.
© Foto: HeinzeDer Boden sollte zuerst großflächig gelockert werden. Wichtig: Beim Bepflanzen auf die richtige Pflanztiefe achten. Die Wurzeln dürfen nicht frei liegen, die Blätter aber auch nicht mit Erde bedeckt sein. Bei hohen Stauden bieten Gitter sicheren Halt. Diese sind möglichst früh ins Beet zu setzen, damit sie gut einwachsen. Regelmäßiges Gießen hilft den Stauden besonders in den ersten Wochen gut anzuwachsen.
Wer seine Rosen winterfest gemacht hat, sollte diesen Winterschutz jetzt wieder entfernen, damit sich die Knospen gut entwickeln. Außerdem ist gegenwärtig ein guter Zeitpunkt, die Rosen zurückzuschneiden. Bei Ziergräsern wie Pampasgras oder Lampenputzgras schneidet man die vertrockneten Halme etwa 10-15 Zentimeter über dem Boden ab, damit die neuen grünen Halme mehr Platz haben.
Im Gemüsegarten ist nun die Zeit, Möhren, Erbsen, Rote Bete, Radieschen, Kohlrabi, Brokkoli und Salat auszusäen. Deckt man die Beete mit einem lichtdurchlässigen Vlies ab, wachsen die Pflanzen kräftiger und sind vor Schädlingen geschützt. Bei mildem Wetter können robuste Kübelpflanzen wie Lorbeer oder Oleander jetzt an einen geschützten Standort ins Freie. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet mit der Aussaat empfindlicher Sämereien jedoch die Eisheiligen – bis Mitte Mai – ab.
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