Ende November niedrigster Wert seit Beginn der Statistik im Jahr 1991

Arbeitsmarktsituation in Thüringen und im Eichsfeld

Thüringen/Eichsfeld (Bundesagentur für Arbeit/ts) - Zum Jahresende hat sich der Arbeitsmarkt in Thüringen, wie auch im gesamten Bundesgebiet positiv entwickelt.

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Arbeitslosenquoten in Thüringen- Stand November 2011

© Bundesagentur für Arbeit

Ende November 2011 waren in Thüringen 91.700 Arbeitslose gemeldet. Damit wurde der niedrigste Wert seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1991 erreicht und erneut die 8-Prozent-Marke unterschritten. Auch bei den Frauen wurde mit rund 45.000 Arbeitslosen der bisher geringste Standseit 1991 gemeldet. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen nochmals geringfügig um rund 200 Personen bzw. 0,2 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit um rund 7.300 Personen bzw. 7,4 Prozent zu verzeichnen. Vom Rückgang profitieren die Frauen (-3.800 Personen bzw. -7,8 %) stärker als die Männer (-3.500 Personen bzw. -7,0 %). Im Vergleich der ostdeutschen Länder verzeichnet Thüringen (-7,4 %) nach Sachsen (-9,7 %) den zweithöchsten Rückgang gegenüber dem Vorjahr.Mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent (Vorjahr: 8,3 %) lag Thüringen auch im November 2011 deutlich günstiger als die übrigen ostdeutschen Länder und Bremen. Es folgen Sachsen (9,4 %), Brandenburg (9,8 %), Sachsen-Anhalt (10,8 %), Bremen (11,0 %), Mecklenburg-Vorpommern (11,6 %) und Berlin (12,2 %). Im Eichsfeld waren im Dezember 2011 3.580 Personen arbeitslos gemeldet, dies entspricht einer Quote von 6,2 Prozent. Im Vormonat betrug sie 5,9 Prozent, im Vorjahresmonat dagegen noch 7,6 Prozent. Die Anzahl der gemeldeten Arbeitsstellen betrug hier 521, ein Plus von 141 Stellen gegenüber dem Vorjahr.

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