Nägelstädter Bürgerhaus erstrahlt in neuem Glanz

Nägelstedt (mg/tw/jk) – Lange haben die Nägelstedter Bürger und Bürgerinnen auf ihr neues Bürgerhaus gewartet. Letzten Freitag wurde es feierlich eingeweiht. In nur 17 Monaten entstand aus dem alten Konsum ein kleines Prunkstück. In seiner Architektur wurde es auch angepasst.

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Der Bürgermeister von Bad Langensalza Berhard Schönau (l.) bekam bei der Einweihung des Nägelstädter Bürgerhauses ein Wappen überreicht.

© Foto: mg

So wurde das Flachdach entfernt und ein neues aufgesetzt. Dank dem Geld, rund 700.000 Euro, und einer Unmenge an Eigenleistung durch die ortsansässigen Vereine, sowie den Firmen aus der Region gibt es nun in Nägelstedt endlich wieder ein eigenes Domizil. Der Weg zu dem Baubeginn war schon steinig. Erst bei der dritten Bewerbung klappte es. Der ehemalige Landwirtschaftsminister Volker Sklenar übergab damals die Zusage an den Ortsbürgermeister Torsten Wronowski. Das Bürgerhaus wurde im Jahr 1975 als Konsum erbaut und bis zur Wende auch als solcher genutzt. Danach siedelte sich Königs Kaufmarkt im Konsum an bis 2001.

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Aus dem ehemaligen Konsum ist ein modernes Bürgerhaus mit einem großen Saal geworden.

© mg

Vier Jahre später wurde das Gebäude zurückgekauft und mit einem neuen Toilettentrakt versehen. Ein frischer Anstrich machte die Räumlichkeiten als Veranstaltungsort für Feierlichkeiten nutzbar. Für die Dorferneuerung des Ortsteil Nägelstedt, die bis 2014 abgeschlossen sein soll, setzte sich Bernhard Schönau, Bürgermeister von Bad Langensalza, persönlich ein. Der Umbau des Bürgerhauses ist dabei ein wichtiger Schritt gewesen. Als Dank bekam der Bürgermeister von Bad Langensalza ein besonderes Geschenk – einen Wappen, welches die Rosenkönigin künftig nutzen kann. Aber auch der Nägelstedter Bürgermeister Torsten Wronowski erhielt vom Dorfkulturverein ein Wappen als Dankeschön für sein Engagement. Am Sonntag, am „Tag der offenen Tür" besuchten viele Nägelstedter sowie Auswärtigen das neue Domizil. Bei Kaffee und Kuchen, welchen die Frauen von der Feuerwehr organisierten, saß man in gemütlicher Runde beisammen. Auch die Jugend kümmerte sich rührend um die Gäste.

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