59. Europäischer Schülerwettbewerb

Schüler in Arnstadt ausgezeichnet

Arnstadt (ke) - In Thüringen haben sich weit über 4.000 Schüler unter dem Motto: „Europa: meine - deine - unsere Zukunft“ am 59. Europäischen Schülerwettbewerb beteiligt. 42 von 199 im Freistaat mit einem Bundes- oder Landespreis ausgezeichneten Kindern und Jugendlichen wurden am 15. Mai in der Aula der Arnstädter Emil-Petri-Schule geehrt.

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Tim Spaleck aus der Kirchheimer Grundschule zeichnete sich als Feuerwehrmann in Frankreich.

© Foto: Kerstin Engelmann

 Im „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ setzten sich die Schüler vor allem künstlerisch mit dem demographischen Wandel auseinander. Sie beschäftigten sich altersgerecht mit Themen wie dem Miteinander der Generationen, machten sich Gedanken über innovative Familien- und Wohnprojekte, dachten über Möglichkeiten nachhaltiger Umweltplanung nach, entwickelten Ideen zur Zukunftsgestaltung oder interpretierten modische Erscheinungen neu.

Die jüngsten Preisträger, Viktoria Valland und Anna Holzhäuser aus der Arnstädter Bach-Grundschule brachten ebenso ihre Berufswünsche in einem europäischen Land zu Papier wie Jasmina Mann, Moritz Langenhan und Sara Elena Schmidt (Emil-Petri) und Tim Spaleck (GS Kirchheim). Während Sara Elena gern Tierpflegerin wäre und Jasmina gern als Konditorin arbeiten würde, sieht sich Moritz als Pizzabäcker in Italien und Tim wäre gern Feuerwehrmann in Frankreich.

Jasmin Jäger aus der Arnstädter Bosch-Schule wurde mit einem Bundespreis geehrt und kann sich über 150 Euro freuen. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag zeigte sie, dass von einem anderen Planeten aus betrachtet,  alle Länder gleich aussehen. Auch Michelle Bornmann wurde für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Umweltverschmutzung mit einem Bundespreis geehrt.

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Alle Preisträger können stolz auf sich sein.

© Foto: Kerstin Engelmann

Sascha Wieczorek und Elisabeth Kleindienst vom Arnstädter Gymnasium wurden für ihre künstlerischen Arbeiten jeweils mit Preisen des Bundestagspräsidenten ausgezeichnet.

Eine besondere Ehre wurde Linda Felsberg (Goetheschule Ilmenau) zuteil. Ein Bild ihrer Plastik, die sich mit der Altenpflege als Berufsperspektive beschäftigt, ziert in diesem Jahr alle Schul- und Landesurkunden.

Neben hervorragenden Einzelarbeiten konnten auch Gruppenarbeiten mit Preisen bedacht werden. Paul Bieneck, Amelie Wichmann, Luca Volk und Laura Packwitz (Emil Petri) dokumentierten beispielsweise in ihrer Gemeinschaftsarbeit eine Projektwoche mit Besuchen im Seniorenheim und gemeinsamen Aktionen mit den Bewohnern. Zusätzlich entwarfen sie ein Schattenspiel und konnten sich über einen Landespreis freuen. Johanna Mayer und Huu Phuoc Le (Goetheschule Ilmenau) nutzten ein 3D-Programm, um zu zeigen, wie mehrere Generationen gemeinsam in einem Haus leben können.

Neben 34 Preisträgern aus Arnstädter und Ilmenauer Schulen sowie der Grundschule Kirchheim konnten auch acht Schüler aus dem Schulamtsbereich Nordhausen ihre Auszeichnung in Arnstadt in Empfang nehmen. Die Arbeiten der Preisträger verbleiben in Besitz der Europäische Akademie Arnstadt, die gemeinsam mit dem Bildungsministerium zur Auszeichnungsveranstaltung geladen hatte. Allerdings sei die Europäische Akademie bestrebt, die Arbeiten durch Ausstellungen zu verschiedenen Anlässen immer wieder in der Öffentlichkeit zu zeigen, so Angelika Weist.

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