Bund stärkt Toleranz und Demokratie im Ilm-Kreis

Gezielter Kampf gegen Extremismus

Ilm-Kreis (Büro Schipanski) - Im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenzen stärken" erhält der Ilm-Kreis auch 2012 wieder Geld vom Bund.

"Insgesamt werden dem Landkreis zum Jahresbeginn 30.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit stellt der Bund wie schon 2011 die maximale Fördersumme bereit", erklärt der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski.

Ziel der Förderung ist es, demokratisches Verhalten und ziviles Engagement sowie Toleranz und Weltoffenheit zu fördern. "Das Bundesprogramm leistet einen wichtigen Beitrag, um jede Form von Extremismus - insbesondere auch Rechtsextremismus - gezielt zu bekämpfen", so Schipanski weiter. Die Fördergelder ermöglichen es dem Ilm-Kreis, die Entwicklung, Implementierung und Umsetzung des lokalen Aktionsplans weiter voranzutreiben. Dazu zählen unter anderem lokale Strategien zur Bekämpfung von Extremismus, die Finanzierung konkreter Projekte sowie die Unterstützung qualitätsorientierter Beratungsleistungen.

Die erste Förderphase des Programms begann am 1. Januar 2011 und endet am 31. Dezember 2014. Am 1. Januar 2012 beginnt für alle lokalen Aktionspläne das zweite Förderjahr. Deutschlandweit werden 174 lokale Aktionspläne gefördert, für die im Bundeshaushalt 2012 insgesamt 10,62 Millionen Euro bereit stehen.

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