Frank Kuschel will mehr Kinderfreundlichkeit in Arnstadt

Arnstadt (Sabine Berninger, MdL) - Frank Kuschel will am kommenden Donnerstag das Stadtzentrum Arnstadts „mit Kinderaugen“ beurteilen und lädt Interessierte herzlich ein, ihn bei seinem Stadt.Rundgang „Arnstadt mit Kinderaugen“ zu begleiten.

Bild anzeigen Frank Kuschel will mehr Kinderfreundlichkeit in Arnstadt © DIE LINKE.

„Mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in Arnstadt zu erreichen, steht seit einigen Jahren auf der Agenda der Arnstädter LINKEN, schon 2007 setzten wir das Thema im Stadtrat auf die Tagesordnung. Herausgekommen war dann 2008 ein Programm Kinder- und familienfreundliche Stadt, das aber immer noch nicht vollständig umgesetzt ist.“

Mit dem Stadtrundgang will Kuschel zum Beispiel erkunden, welche Qualität die Spielplätze in der Innenstadt haben, wo Orte zum Spielen und Toben fehlen, wo es für Kinder Gefahrenquellen gibt, wie öffentliche Einrichtungen auf BesucherInnen/KundInnen mit Kindern vorbereitet sind.

„Die Art und Weise, wie Kommunalpolitik die Innenstadt entwickelt, ist für alle in Arnstadt lebenden und arbeitenden Menschen, aber auch für die BesucherInnen unserer Stadt von Bedeutung. Insbesondere aber müssen dabei die Belange jener in den Blick genommen werden, deren Interessen nicht selten nur eine untergeordnete Rolle spielen: zum Beispiel die der Kinder und Familien. Arnstadt als attraktiven und kinder- und familienfreundlichen Lebensort für die Menschen zu gestalten ist möglich.“, ist Kuschel überzeugt.

Donnerstag, 12.04. 2012:
15 Uhr - Stadt.Rundgang „Arnstadt mit Kinderaugen“, anschließend (Auswertung) „Stadt.Gespräch: Arnstadt mit Kinderaugen“ im LinXX.Treff, Zimmerstraße 6

Im Herbst 2008 hatte der Stadtrat einstimmig das Programm „Kinder- und familienfreundliche Stadt Arnstadt“ beschlossen, das in 22 Punkten Maßnahmen der Stadt hin zu mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit vorsieht (darunter: Steigerung der Anzahl der Kinderkrippenplätze, Ausweitung der Betreuungszeiten in den städtischen Kindertageseinrichtungen, aber auch: Einrichtung eines Bürgerbüros in der Stadtverwaltung als erste Anlaufstelle für Neu-EinwohnerInnen, Abschaffung der Brückentage und der zusätzlichen Schließtage in allen Kindertagesstätten der Stadt und ihrer Ortsteile ab 2010 sowie die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden, dem UnternehmerInnenverband und den Unternehmen, nicht nur bei der Errichtung neuer Spielmöglichkeiten für Kinder in der Innenstadt; NeubürgerInnen-Empfang des Bürgermeisters sowie eine Kinder- und Jugendseite auf der Homepage der Stadt).

Das Programm war durch zwei Initiativen der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Arnstadt bereits im Juni 2007 angeregt worden (http://fraktion.die-linke-arnstadt.de/Antr%E4ge/0607_Konzeption%20Kinderkrippe.pdf und http://fraktion.die-linke-arnstadt.de/Antr%E4ge/0607_Begr%FC%DFungsgeld.pdf). Diesen wollten sich die anderen Fraktionen jedoch nicht anschließen, weshalb sie in den zuständigen Ausschuss überwiesen worden waren, wo dann mehr als ein Jahr lang debattiert wurde. (siehe dazu die Pressemitteilung von Ausschussmitglied Rosedore Kutzner zum 1-jährigen „Geburtstag“ der initiative: http://fraktion.die-linke-arnstadt.de/Presse/290508_kinder.htm).

Immer noch nicht sind alle 22 Punkte des Programms umgesetzt. Deshalb hat Sabine Berninger im Auftrag der Linksfraktion im Stadtrat Arnstadt Ende März den noch amtierenden Bürgermeister nach dem aktuellen Umsetzungsstand des Programmes und den Erfahrungen mit den bereits umgesetzten Maßnahmen gefragt. Außerdem verlangt sie Auskunft darüber, welche der 22 beschlossenen Maßnahmen aus welchen Gründen bisher nicht umgesetzt wurden.

Sabine Berninger, MdL - Zimmerstraße 6, 99310 Arnstadt, 99310 Arnstadt
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