Im Nationalpark Hainich wurde der Ernstfall geprobt

Horrorszenario am Baumkronenpfad

Craula/Bad Langensalza (co) - Eine Horrorvorstellung: Auf der Aussichtsplattform der Baumkronenpfades im Nationalpark Hainich bricht in über 40 Metern Höhe ein Feuer aus. Menschen, die eben noch den schönen Buchenwald des Hainich bewundert haben, werden verletzt und müssen vor der Gefahr flüchten. Für Rettungskräfte ist diese Situation eine besondere Herausforderung. Im Ernstfall sollte dann die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften, aber auch die Handgriffe beim Abseilen von Menschen eingeübt sein.

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Übung: Rettungseinsatz auf dem Baumkronenpfad

© mg

Am Freitag, dem 9. September 2011, fand eine Vollübung unter den Bedingungen einer Großschadenslage mit zahlreichen Verletzten statt. 10 Personen, von eigens für die Übung präparierten Mimen dargestellt, waren von der Plattform und anderen Bereichen des Pfades zu retten. Fünf weitere Personen waren im Szenario in Panik in den Hainich geflüchtet und wurden vermisst. Schwerpunkt der Übung waren der Einsatz des Polizeihubschrauber zur Höhenrettung sowie der Einsatz der Rettungshundestaffel Marlishausen zum Auffinden vermisster Personen im Wald.

Ungefähr 120 Rettungskräfte nahmen an der Übung teil, u.a. Mitarbeiter der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich, DRK Bergwacht Landesverband Thüringen, Hundestaffel Marlishausen, Rettungsdienst, Feuerwehren Höngeda, Mühlhausen und Bad Langensalza und des Katastrophenschutzes Unstrut-Hainich.

Der technische Einsatzleiter Thomas Büttner konnte am Freitag noch nicht sagen, ob die Übung ein Erfolg war oder nicht: „Alle beteiligten Rettungskräfte werden sich nun zusammen setzen und den Einsatz auswerten. Dann wird man sehen, an welchen Stellen die Rettung bereits gut funktioniert hat und wo Verbesserungen möglich und nötig sind."

© mg/co

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