Rechtzeitige Impfung

Höxter (ozm) - Nachdem die Horrorszenarien rund um die Schweinegrippe 2009 ausgeblieben sind, lässt sich bei der Bevölkerung eine gewisse Müdigkeit bei der Grippeschutzimpfung feststellen. Dabei bleibt die Influenza die meist unterschätzte Viruserkrankung in Deutschland, an der jährlich tausende Menschen sterben.
„Viele Menschen glauben nun, dass die Grippe überhaupt nicht so schlimm ist, wie uns die Experten weismachen wollen und verzichten auf die Grippeschutzimpfung", so Regionaldirektor Franz Büker von der IKK classic in Höxter. „Dabei ist die Virusgrippe nicht nur ein harmloser grippaler Infekt oder eine Erkältung, sie ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die bei uns jedes Jahr laut Robert Koch-Institut tausende Menschenleben fordert."
Darum rät die IKK classic vor allem Risikogruppen auch in diesem Jahr zu einer rechtzeitigen Grippeimpfung, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Hierzu gehören Personen ab 60 Jahre, Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, Herz-Kreislauf-Patienten, Personen mit Stoffwechselkrankheiten wie beispielsweise Diabetes, Schwangere und Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitswesen.
Der kleine „Piks" ist völlig ungefährlich und hat nur selten Nebenwirkungen. „Man sollte sich rechtzeitig im Herbst impfen lassen, da ein vollständiger Impfschutz erst etwa zwei Wochen nach der Injektion entsteht", so Franz Büker. Eine jährliche Wiederholung der Impfung ist notwendig, denn jedes Jahr bilden sich neue Virusstämme, gegen die ein neuer Impfstoff entwickelt werden muss. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ermittelte bereits im Sommer, welche Virustypen in der kommenden Grippesaison vermutlich auftreten werden. Nach diesen Empfehlungen wird der aktuelle Impfstoff entwickelt.

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