Alkersleben (HH) - Während der Flugzeugtage am Flugplatz Alkersleben ist ein Pilot am 28. April 2012 beim Absturz seiner Maschine ums Leben gekommen. Das Flugzeug krachte beim Kunstflug einer Vierer-Staffel aus etwa 100 Metern Höhe auf den Boden. Der 49-Jährige Flieger starb noch an der Unfallstelle.
Die Viererstaffel kurz vor dem Absturz
© HHDabei hatte sich die Flugshow auf dem kleinen Vereinsflugfeld acht Kilometer östlich von Arnstadt so schön angelassen: Traumhaftes Wetter, erwartungsfrohes Publikum, erfolgreiche Piloten am Start, grandiose Kunstflugaktionen. Bei einem Formationsflug mit drei weiteren Maschinen löste sich ein Flugzeug in nur geringer Höhe plötzlich aus der Gruppe. Es stürzte gegen 16.40 Uhr ungebremst mit einem großen Feuerball auf den Boden. Feuerwehr und Sanitäter, die das Fest betreut hatten, waren sofort zur Stelle. Schon beim Löschen des Feuers war klar, dass jede Hilfe zu spät kam. Der Pilot verstarb noch an der Unfallstelle. Auf dem Flugplatz herrschte große Betroffenheit und die Show wurde abgebrochen. Nach und nach trafen weitere Hilfskräfte in Alkersleben ein, unter anderem auch die Polizei. Noch ist die Ursache des Unfalls nicht geklärt. Die Kriminalpolizei Gotha ermittelt gemeinsam mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen. Obwohl die Absturzstelle nur 500 Meter vom Zuschauerplatz entfernt war, hätte keine Gefahr bestanden - so die Veranstalter. Die anwesenden Flugsportler sprachen inzwischen den Angehörigen des Unglücks ihre Anteilnahme aus.
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