Lauenförde (pv) – Unter den widrigen Witterungsbedingungen (Dauerregen mit Sturmböen) hat der kleine mittelalterliche Weihnachtsmarkt auf dem Lauenförder Dorfplatz am Grubenhaus gelitten. Nur wenige Besucher kamen am Samstag zu den Ständen und Buden, die inmitten des Weserdorfes aufgebaut waren.
Die Organisation der Veranstaltung hatte der Kultur-Naturhistorische Dreiländerbund Weserbergland e.V. (KNDW) übernommen. Aus Göttingen kamen die Groner Kriegsknappen angereist, die sonst oft bei den Ausgrabungsstätten Nienover und Schmeessen anzutreffen sind. Sie bauten ihre mittelalterlichen Zelte neben den weihnachtlichen Buden auf. Alles war bereitet für einen außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt.
Die Knappen hatten einen Wurfstand für Kinder aufgebaut und in einem Zelt boten die Groner Glasperlen aus eigener Anfertigung an. Im Grubenhaus wurden zudem Zinnfiguren gegossen. Auch selbst gemachte Weihnachtssterne und Socken konnten käuflich erworben werden.
Das DRK hatte für die Spendenaktion „Ich helfe Afrika" Buttons und Karten vom Weser-Skywalk verkauft.
Mit Waffeln, Grillwürstchen, kühlen Getränken und Glühwein wurde dafür gesorgt, dass sich die Besucher rundum wohlfühlten. Buden mit kleinen Weihnachtsaccessoires und selbst gestrickten Mützen rundeten das Angebot des Marktes ab.
Trotz der schlechten Witterungsbedingungen ließen sich die Groner Kriegsknappen ihre Laune nicht verderben. „Im Dezember muss man halt mit solch einem Wetter rechnen", erklärte Jürgen Koch vom Organisationsteam des KNDW.
Der Erlös des mittelalterlichen Marktes kommt übrigens der Hilfsorganisation von Dr. Hermann Hunzinger - Kinderdorf Awassa in Äthiopien - zugute.
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