Gute Nachrichten für die Gesundheit

Bad Karlshafen (brv) - Hinter einem einfachen Beschluss des Deutschen Bundestages steckt eine großartige Nachricht für die Menschen in Deutschland. Denn mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung werden die ambulanten und stationären Vorsorgeleistungen von einer Kann- zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen.

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Das Gradierwerk in Bad Karlshafen könnte schon bald noch mehr Kurgäste begeistern.

© Foto: Bad Karlshafen GmbH

Damit haben die Bürgerinnen und Bürger einen direkten Zugang zu einem dreiwöchigen Aufenthalt in einem anerkannten Kurort.
„Von der Gesetzesänderung profitieren besonders die Bürgerinnen und Bürger, die in einer veränderten Welt immer mehr gefordert - und auch überfordert - werden,“ macht die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, Almut Boller bewusst. Mit dem dreiwöchigen Aufenthalt in einem Heilbad oder Kurort werden die Menschen aus dem häuslichen Umfeld herausgelöst, um ihrer persönlichen Ausrichtung Perspektiven zu geben. Den Rahmen dafür bilden die Heilbäder und Kurorte mit ihren herausragenden Angeboten von den Natürlichen Heilmitteln bis hin zum Kurpark.
Auch Bad Karlshafen ist Mitglied der hessischen Bäderfamilie und auch hier sieht man in der veränderten Rechtsgrundlage Chancen für Hessens nördlichste Kurstadt. „Wir haben auch in den vergangenen Jahren immer wieder Gäste zu ambulanten Badekuren in Bad Karlshafen begrüßen dürfen. Nun denken wir, dass sich die Zahl derer, die bei uns Erholung suchen, in den kommenden Jahren steigern wird“ so Rainer Kowald, Geschäftsführer der Bad Karlshafen GmbH. Die heilkräftige Bad Karlshafener Sole sei vielfältig einsetzbar und verschaffe Linderung unter anderem bei Atemwegs-, Gelenk- oder Hauterkrankungen.
Als „herausragende Chance“ bezeichnet auch der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes, Bürgermeister Michael Köhler, Bad Zwesten, das neue Gesetz. „Wir haben in den letzten Jahrzehnten sehr engagiert darum gekämpft, dass die kurörtlichen Strukturen erhalten bleiben. Jetzt können sie endlich wieder ihre volle Wirkkraft entfalten und zur Wirtschaftlichkeit der prädikatisierten Orte beitragen.“

 

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