Stellungnahme der Grünen

Aus für die Salzpipeline

Kassel/Höxter (ozbs) - Die Pläne für eine Salzpipeline, mit der Abwässer des Düngemittelkonzerns Kali + Salz bei Bad Karlshafen in die Weser eingeleitet werden sollten, sind vom Tisch. Die Weserministerkonferenz in Kassel hat die Pipeline kürzlich abgelehnt. Kali und Salz sieht eine Alternative in der sogenannten „Einstapelung“, bei der höher konzentrierte Salzlauge in Schächten erschöpfter Gruben gelagert werden soll. Um größere Mengen einstapeln zu können, müsste eine zweite Eindampfungsanlage gebaut werden. Kali und Salz hofft auf eine dauerhafte Genehmigung durch das Regierungspräsidium Kassel.

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Aktion der Partei Die Grünen 2012

© Foto: Die Grünen

Pressemitteilung der Partei „Die Grünen“:
„Die GRÜNEN in OWL und im Kreistag Höxter begrüßen es, wenn der Weser eine Salzeinleitung bei Beverungen und Bad Karlshafen erspart bleibt. „Wir haben seit Jahren bei regelmäßigen Treffen mit der Unternehmensleitung von K+S immer wieder darauf hingewiesen, dass unsere Region eine Einleitung von Salzabwässern durch eine Oberweserpipeline direkt an der Grenze zu OWL nicht akzeptieren wird,“ verweist Helga Lange, Fraktionschefin im Regionalrat Detmold, auf die vielfältigen Aktionen von Bündnis 90/Die Grünen entlang des Flusses.
„Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Konzern K+S noch jahrelang die Gewässer mit Salz belastet und den Schaden der Allgemeinheit aufbürdet.“ stellt Uwe Rottermund, GRÜNE im Kreistag Höxter, fest. „Die GRÜNEN werden nicht nachlassen, daran zu arbeiten, dass die Weser die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie in absehbarer Zeit einhält und wieder der Süßwasserfluss wird, der sie vor der Kali-Gewinnung war“, schrieb Helga Lang.

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