(dbp/kmh) - Fett und Zucker sind Dickmacher erster Güte, deshalb entpuppen sich Kuchen, Plätzchen & Co. immer wieder als wahre Kalorienbomben. Gewusst wie, gelingen sie jedoch auch figurfreundlicher – und schmecken trotzdem lecker.
Damit die Kalorien beim Backen nicht ins Unermessliche steigen, hilft es, schon beim Einkaufen auf die Zutaten zu achten. Zum Backen eignen sich zum Beispiel fettarme Milch und fettarmer Joghurt. Wenn es eine Fertigmischung sein soll, kann die Hälfte der benötigten Fettmenge durch Magerjoghurt und einen Esslöffel Grieß ersetzt werden.
Doch es geht noch mehr: Auflauf- und Kuchenformen nicht mit Fett einpinseln, Backpapier ist eine passende kalorienfreie Alternative. Silikonbackformen brauchen zum Beispiel überhaupt kein Fett, keine Semmelbrösel oder Mehl, das spart neben Fett auch Kohlenhydratkalorien.
Fettarmer Frischkäse statt Mascarpone
Stehen Quarkprodukte im Rezept, gibt es fettreduzierte Varianten, die sich geschmacklich durchaus sehen lassen können. Sowohl Magerquark und Schichtkäse als auch fettreduzierte Frischkäse sind passende Alternativen für cremige Füllungen. In den Rezepten wird dazu oft Mascarpone, Ricotta oder die vollfette Variante empfohlen. Gebackene Käsekuchen gelingen zum Beispiel perfekt mit Magerquark oder Schichtkäse. Ebenfalls für Füllungen und Cremes eignet sich fettreduzierte Schlagsahne. Naturjoghurt mit 0,1 bis 1,5 Prozent Fett, Buttermilch (die immer unter einem Prozent Fett enthält) oder fettarmer Kefir sind ebenso figurfreundliche Backzutaten.
Enthält das Rezept reichlich Eier, kann meist eines davon weggelassen werden. Das spart Kalorien durch Fett und Eiweiß. Wer einen schokoladigen Geschmack wünscht, sollte Kakaopulver verwenden und keine Instantprodukte, da sie sehr stark gezuckert sind. Weiße Schokolade lohnt sich zum Backen weniger, da man sie kaum herausschmeckt. Es sei denn, es ist eine große Menge im Teig – was ihn dann wieder zur Kalorienbombe macht.
Kuchenteige: Zuckermenge reduzieren
Viele Kuchen- und Plätzchenteige enthalten eine ordentliche Portion Zucker. Sie lässt sich in der Regel ohne geschmackliche Einbußen um ein Viertel reduzieren. Wer es doch eine Prise süßer mag, kann alternativ flüssigen Süßstoff verwenden. Generell eignet sich folgende zuckerreduzierte Backregel: Herkömmliche Kuchenteige lassen sich mit 100 Gramm Zucker süßen, die fehlende, restliche Süße mit flüssigem Süßstoff auffüllen. Am besten schmeckt man dazu den Teig kurz vor dem Füllen in die Form ab. Streusüße mit der Aufschrift „Diätzucker“ sollte eher nicht benutzt werden, denn dabei handelt es sich meist um energiehaltige Zuckeraustauschstoffe.
Zuguterletzt kann auch beim Teigausrollen so manche Kalorie gespart werden: Dazu einfach den Plätzchenteig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder auf einer Silikonbackunterlage ausrollen. Das spart Mehl und damit Kohlenhydratkalorien.
Die Autorin dieses Artikels, Kirsten Metternich, ist staatlich geprüfte Diätassistentin.
Weitere Informationen:
- Mehr zum Thema Fett sparen unter www.gesund-durch.de/gesundheit_a-z/essen-und-trinken
- www.dge.de; Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
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