Suhl (ws) - „Schattenkinder hinter Torgauer Mauern“ – so der Titel der Lesung mit Autorin Heidemarie Puls, die mit 15 Jahren dorthin kam.
Der „Geschlossene Jugendwerkhof Torgau“ in der Nähe von Leipzig wurde auch die „Hölle von Torgau“ genannt. Dort sollten Kinder und Jugendliche umerzogen und auf DDR-Kurs gebracht werden.
Doch bis zur Wende wurden die Insassen nicht erzogen, sondern gedemütigt, gefoltert und vergewaltigt. Das Buch ist Teil der Konfrontation mit den Schrecken der Vergangenheit von Heidemarie Puls. Und ihr Fall ist kein Einzelfall.
Noch keine Kommentare vorhanden