Trio „en passant“ gibt Pfingstsonnabend Auftakt für neue Veranstaltungsreihe

Kultur im Küchengarten

Gera (sv) - „Kultur im Küchengarten“ gibt es erstmals am Pfingstsamstag in der gleichnamigen barocken Parkanlage der Otto-Dix-Stadt Gera. Den Auftakt gibt das Geraer Trio „en passant“ mit Johannes Neupert (Violine), Karin Müller (Akkordeon) und Andreas Rücker (Kontrabass). „en passent“ steht im Französischen für beiläufig, im Vorübergehen.

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Der Küchengarten aus der Vogelperspektive.

© Foto: privat

Und genau das soll ab diesem Sommer von Mai bis September an jedem letzten Samstag im Monat in Geras Barockgarten geboten werden - Kulturgenuss im Vorbeilaufen und entspanntem Verweilen. „Der Küchengarten ist ein besonderes Schmuckstück unter den Parks unserer Stadt und unsere Aufgabe als Betreiber ist es, ihn nicht nur gärtnerisch, sondern auch kulturell zu pflegen“, betont Dr. Frank Rühling, Geschäftsführer der Gera Kultur GmbH. Die Idee zur neuen Veranstaltungsreihe sei in Gesprächen der letzten Monate entstanden. Mit Peter Carqueville, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Sanitäts- und Gesundheitshaus Carqueville GmbH, habe dabei auch ein Förderer gewonnen werden können, freut er sich.
Zum Ersten Termin am 26. Mai ab 15.00 Uhr sind alle Musikfreunde, Parkbesucher und Passanten herzlich eingeladen, musikalische Unterhaltung des Trios „en passant“ zu genießen. Die Mischung aus Jazz, Musette, Tango, Bolero und Swing wird Jung und Alt begeistern. Rund um den Brunnen können die Besucher auf den Parkbänken und Konzertstühlen Platz nehmen oder es sich ganz einfach auf der Wiese bequem machen. Kleine Erfrischungen werden durch das Team des Restaurants „Szenario“ angeboten. Eine Schlechtwettervariante gibt es nicht. Sollte es regnen oder stürmen fällt das Konzert aus und wird zu einem Termin nachgeholt, der rechtzeitig in der Presse und im Internet (www.gerakultur.de) bekannt gegeben wird.
Die nächste „Kultur im Küchengarten“ präsentiert die Gera Kultur GmbH dann am 30. Juni 2012, wieder 15.00 Uhr. Was es zu hören und zu sehen gibt, wird noch nicht verraten. Interessierte Bands, Tanzgruppen und Solokünstler, die auch einmal in diese Rahmen auftreten möchten, können sich bei der Gera Kultur GmbH, 0365-619227 oder unter info@gerakultur.de melden.
Als Küchen- und Nutzgarten 1631 erstmalig erwähnt, diente der Küchengarten zunächst der Versorgung des Schlosses Osterstein, der damaligen Residenz des Fürstenhauses Reuß. Gemäß seiner repräsentativen barocken Gartengestaltung lud er aber auch immer schon zum Lustwandeln auf seinen geometrisch gegliederten Wegen und Wiesen ein. Um 1730 entstand an der Westseite des Gartens die Orangerie und später um 1902 an der Ostseite das große Jugendstiltheater der Stadt.

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