Eisenach (sj) - in der Helenenstraße 4 - in Nähe des Landestheaters - befand sich von 1903 bis 1994 die Feuerwache der Wartburgstadt.
Dort brachten jetzt Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Burkhard Steffan (Amtsleiter für Brand- und Katastrophenschutz) sowie Stefan Renker von der LEG Thüringen mbH eine Gedenktafel an. Damit soll der Blick der Einheimischen und Gäste für für Eisenachs historische Orte geschärft werden. Denn fast 100 Jahre lang rückten von hier die Männer und Frauen der Feuerwehr zu Einsätzen aus, unter denen zahlreiche Großbrände waren wie z.B. der große Brand im Hotel „Fürstenhof” 1929, bei dem die 1922 angeschaffte Motorspritze und eine neuzeitliche Feuermelde- und Alarmanlage ihre Nützlichkeit bewiesen wie auch die 1926 gekaufte Motor-Drehleiter und andere moderne technische Geräte. Die Eisenacher Berufsfeuerwehr wurde 1945 gegründet und bestand 40 Jahre später aus 59 Feuerwehrmännern und zwei -frauen. 1. Oktober 1990 kam die Feuerwehr wieder unter die Regie der Stadt, in der DDR gehörte sie zum Ministerium Inneres. Im September 1994 wurde der Dienstbetrieb in der Helenenstraße eingestellt und die Berufsfeuerwehr nahm ihren Dienst in der neuen Feuerwache in Eisenach-Nord auf. Das Gebäude in der Helenenstraße 4 wird seit 2002 als Geschäfts- und Wohnhaus genutzt.
Noch keine Kommentare vorhanden