Eisenach (sj) - Der OB-Kandidat Raymond Walk arbeitete von 1996 bis 2002 in Eisenach als Dienststellenleiter der Polizeiinspektion, aber wer erinnert sich daran?
Raymond Walk mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht vor seinem Wahlplakat in der Weststadt
© Foto: KromkeDa die anderen vier Kandidaten immer hier vor Ort waren, will das Interview versuchen, Raymond Walks Bekanntsgrad durch dieses Gespräch zu erweitern.
Hallo: Herr Walk, Sie treten als unabhängiger Kandidat für die CDU an. Was bewog Sie zu diesem Schritt?
Zunächst empfinde ich es als große Wertschätzung, dass ich angesprochen wurde, mich als Kandidaten zu nominieren. Für mich vor allem folgendes entscheidend: Das Aufgabengebiet ist vielschichtig. Die Inhalte anspruchsvoll, fordernd, entbehrungsreich, aber auch äußerst interessant und erfüllend. Oberster Repräsentant dieser bedeutenden Stadt zu werden, ist erstrebenswert und ehrenhaft.
Hallo: Sie sind nicht von hier. Wo haben Sie Ihre Wurzeln?
Ich arbeite seit 1991 in Thüringen, geboren wurde ich am 22.3.1962 in Fulda. Aufgewachsen bin ich auf dem elterlichen Bauernhof. Meine Eltern betrieben in dem sehr kleinen Dorf Grüsselbach im Nebenerwerb eine kleine Gastwirtschaft. Grüsselbach gehört zur Vorderrhön und grenzt in der Gemarkung an die Thüringer Orte Geisa, Buttlar und Wenigentaft.
Hallo: Was sagt Ihre Familie, dass Sie als Oberbürgermeister für Eisenach kandidieren?
„Meine Damen" finden es richtig, dass ich mich für das Eisenacher Rathaus bewerbe, obwohl sie wissen, dass das noch weniger gemeinsame Zeit bedeutet. Insgesamt finden sie, dass es gut zu mir passt. Meine Frau ist berufstätig, meine ältere Tochter engagiert sich in einem Sozialprojekt in Jena, die jüngere bereitet sich auf ihr Abitur vor.
Hallo: Sie sind Diplom-Verwaltungswirt?
Nach meiner Ausbildung und langer Zeit im Rhein-Main-Gebiet schloss sich das Studium an der Verwaltungsfachhochschule (FH) Wiesbaden an. 1991 wurde ich zum Polizeikommissar ernannt und bewarb ich mich um eine Beschäftigung in Thüringen - eine sehr spannende Phase mit vielen neuen und auch nicht erwarteten Erfahrungen. Zunächst war ich Lehrer am Fortbildungsinstitut der Thüringer Polizei, dann wurde ich nach Erfurt versetzt. Nach einiger Zeit im Innenministerium sowie der Polizeiinspektion Gotha wurde ich Dienststellenleiter in Bad Langensalza und Erfurt Süd.
1994 bis 1996 studierte ich an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und kam 1996 nach Eisenach.
Herr Walk, ich bedanke mich für das Gespräch, für das ich um eine Fortsetzung bitte. (Lesen Sie in der nächsten Ausgabe weiter.)
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