Eisenach ist Herzensangelegenheit geworden

Interview mit OB-Kandidaten Raymond Walk (Teil 3)

Eisenach (sj) - Herr Walk, wir beendeten unser Gespräch zuletzt damit, dass Sie für Eisenach geradezu schwärmen. Gestaltet sich der Wahlkampf schwierig?

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OB-Kandidat Walk freut sich über jeden Besucher seines Wahlbüros in der Georgenstraße 17.

© Foto: Jirschim

Mit den Menschen nicht und da es mir wichtig ist, integrierend zu wirken und zusammen zu führen, ist auch ein schwieriger Wahlkampf durchaus akzeptabel. Ich selbst suche die Kooperation, nicht die Konfrontation. Ich will – auch wenn ich von der CDU nominiert wurde - überparteilich wirken. Deshalb bemühe ich mich um eine breite Unterstützung als "Kandidat der bürgerlichen Mitte". Dabei konnte ich bereits die Unterstützung der Bürger für Eisenach gewinnen. Wir brauchen - mein Eindruck - eine neue politische Kultur. Das Klima, scheint mir, ist stark verbesserungswürdig.

Hallo: Wie versuchen Sie das in den Griff zu bekommen?

Das ist jetzt im Wahlkampf schwierig, aber was mich freut, sind die positiven Eindrücke aus den vielen Gesprächen, die ich mit Bürgern, Vereinen und Institutionen geführt habe und führe. Mir ist es wichtig, nahe am Menschen zu sein. Darauf kommt es an. Ich freue mich über jeden, der auf der Straße mit mir spricht und über jeden, der in mein Wahlbüro in der Georgenstraße 17 kommt. Dort hat jeder die Möglichkeit, mich besser kennenzulernen. Natürlich werde ich aber auch weiter in der Stadt unterwegs sein und das Gespräch mit allen suchen.
Um ein guter Oberbürgermeister zu werden, der nach meinem Verständnis nicht zu regieren, sonder in erster Linie zu dienen hat, sollte man so viele wie nur möglich der großen und kleinen Sorgen der Bürger kennen. Gemeinsam wieder Vertrauen schaffen in die Kraft Eisenachs und seiner Bürger ist mein Ziel. Dann werden wir dieser wunderbaren Stadt auch wieder zu neuem Ansehen und alter Bedeutung verhelfen können.

Hallo: Herzlichen Dank für das Gespräch.

 

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