Schweina – Zum allerersten Mal besuchte die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht den Fröbelort Schweina.
v.l.: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Bürgermeister-Kandidatin Dr. Diana Brodführer
© Foto: WoitkewitzChristine Lieberknecht machte Station auf dem Markt, um mit der Bürgermeisterkandidatin Dr. Diana Brodführer (parteilos) und den zahlreich anwesenden Bürgern ins Gespräch zu kommen. Als Gäste waren der Landrat Reinhard Krebs, der Landtagsabgeordneter Gustav-Bergemann und der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte (alle CDU) zugegen. Dr. Diana Brodführer wies in ihrer Rede darauf hin, dass bei den bevorstehenden Aufgaben die Fusion im Oberland im Mittelpunkt stehe, aber auch die Hausaufgaben in Schweina erledigt werden müssten. Dazu gehörten die Fertigstellung des Bauabschnittes im Fröbelkindergarten, Revitalisierung des Mewa-Lux-Geländes und die Wiederbelebung des Ortskerns. Gerade hier seien Investitionen der öffentlichen Hand, aber auch Anreize für private Investitionstätigkeit notwendig. Beim Mewa-Lux-Gelände dürfe man nicht dabei stehen bleiben, die Industriebrache mit den Fördergeldern des Freistaats aufzubereiten, man müsse auch für eine nachhaltige Gewerbeansiedlung sorgen. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass auch die ortsansässigen Gewerbebetriebe die Möglichkeit erhalten, sich weiterzuentwickeln und im Ort zu wachsen. Für den Ortskern möchte die Bürgermeisterkandidatin gemeinsam mit den Bürgern ein Wiederbelebungskonzept erarbeiten. Die Ministerpräsidentin wies darauf hin, dass Investitionstätigkeiten in Kommunen eine gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Landkreis und Freistaat voraussetze. So sei es erforderlich, verlässliche und kompetente Ansprechpartner vor Ort zu haben. Wie wichtig es sei, dass die Gemeinden gut funktionieren, betonte auch Landrat Krebs, der sich im Wartburgkreis zur Wiederwahl stellt. Gerade bei der Fusion der Gemeinden im Oberland wünsche er sich eine positive Entwicklung. Christine Lieberknecht machte deutlich, dass man sich in Schweina freuen dürfe, eine Kandidatin zu haben, die sich mit Sachverstand und Herzblut für ihre Heimat engagieren möchte. Etwas Besseres könne einem Ort wie Schweina nicht passieren.
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