(djd/pt) - Kaum schmilzt die weiße Pracht dahin, gibt es für eingefleischte Wanderer kein Halten mehr. Die Bergschuhe werden aus dem Keller geholt, der Rucksack gepackt, und spätestens an Ostern geht es hinaus in die erwachende Natur. Die alpinen Hochlagen sind Anfang April meist noch fest im Griff von Eis und Schnee. Wer jedoch wissen möchte, wo die ersten Frühlingsboten blühen und zu Wanderungen einladen, findet auf dem Informationsportal www.rund-ums-wandern.de Anregungen zum Aktivsein.
Keltenfestung und Eiszeitland
So lädt etwa der Schwäbische Albverein zu einer geführten "Märzenbecher- und Lerchenspornwanderung" (1. April, 10 Uhr) ein. Von Bad Überkingen geht es in insgesamt drei Stunden nach Türkheim und weiter bis zum Albrand und wieder zurück. Im sonnigen Südwesten Deutschlands, wo sich die Flüsse Saar und Mosel begegnen, bilden auch Natur und Kultur eine reizvolle Liaison. Der knapp neun Kilometer lange Kasteler Felsenpfad auf dem Hochplateau der Stadt Kastel-Staadt führt auf eine keltische Höhenfestung und zur Grabkapelle für König Johann von Böhmen - aussichtsreiche Rundblicke ins Saartal inklusive (geführte Wanderung zum Beispiel am 9. April, 13.30 Uhr). Das Tourismus Marketing Uckermark hat ein Osterprogramm für die ganze Familie zusammengestellt. Unter dem Motto "Was blüht denn da?" geht es am 6. April auf eine vorösterliche Wanderung im Gartzer Schrey und am 7. April auf eine "Frühlingstour ins Eiszeitland" per Rad.
Laternenwanderung zur Ruine
In den Alpen kann es - je nach geografischer Lage und aktueller Wettersituation - im April schon Frühling oder noch Winter sein. Die Naturparkregion Reutte rechnet mit Letzterem und bietet allen, die noch einmal in die weiße Pracht eintauchen wollen, eine Schneeschuhwanderung am Waldrasthang (5. April, 16.30 Uhr). Unabhängig vom Wetter können Urlauber eine abendliche Laternenwanderung zur Ruine Ehrenberg unternehmen (9. April, 20.30 Uhr). Weitere Tipps zu vielen Wanderregionen finden sich auch auf www.reisemesse.de im Internet.
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