Oliver Krischer (6.v.l.), Vorsitzender des Fördervereins Nationalpark Eifel, inmitten der Gäste aus dem Kreis Höxter, am Ausgangspunkt des barrierefreien Natur-Erlebnisraums Wilder Kermeter.
© privatHöxter (ozv) - Unter dem Motto: „Natur Natur sein lassen", informierte Oliver Krischer,Vorsitzender des Fördervereins Nationalpark Eifel, die Reisegruppe, die der Einladung der Grünen im Kreis Höxter zum Besuch des Nationalparks Eifel gefolgt war.
Nachdem er in einem lebendigen Vortrag für die Nationalparkidee geworben und die Besonderheiten des Nationalparks Eifel vorgestellt hat, begleitet der Vorsitzende des Fördervereins eine zweistündige Wanderung durch den „Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter". Auf der in diesem Jahr eröffneten barrierefreien Route erläutert Oliver Krischer verschiedene Beispiele für die Verbesserung der touristischen Infrastruktur sowie für die Umwandlung naturferner Waldbereiche in natürlich sich entwickelnde Laubwälder und steht den Gästen Rede und Antwort.
Das Ziel des Nationalparks Eifel seien großflächige naturbelassene Wälder mit entsprechenden Pflanzen und Tieren. Dazu trete an die Stelle der bisherigen Wirtschaftswälder die natürliche Waldentwicklung, erläutert Oliver Krischer.
Kommunikation ist das A und O, um Verständnis und Akzeptanz zu erzielen", verdeutlicht der Vorsitzende des Fördervereins.
Für die Eifel sei der Nationalpark bereits in dieser frühen Phase des Waldumbaus ein Segen. „Der ursprünglich lang anhaltende negative Trend bei den Übernachtungszahlen konnte seit der Errichtung des Nationalparks gewendet werden und ist inzwischen deutlich positiv." Der Nationalpark habe für viele Investitionen gesorgt und neue Arbeitsplätze geschaffen.
Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg sieht er in der Einbindung der Kommunen sowie in dem respektvollen fachlichen Miteinander.
„Ich würde mich freuen,wenn es gelingen könnte, dass wir Nachwuchs in Ostwestfalen-Lippe bekommen. NRW ist groß genug für zwei Nationalparks, ich denke, unsere Verantwortung für den Naturschutz und für die Naturerfahrung der Menschen auch.", erklärte Oliver Krischer abschließend.
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