Einzigartiges und innovatives Beherbergungsangebot

Erdhäuser im Freizeitpark Waffenrod eröffnet

Waffenrod (wotan) - Am 02. November 2011 wurden im Freizeitpark Waffenrod durch die Familie Memm ihre acht neuen Erdhäuser als Abenteuerübernachtung der Öffentlichkeit, darunter neben Landrat Thomas Müller auch Eisfelds Bürgermeisterin Kerstin Heintz, vorgestellt.

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Romantische Außenansicht der Erdhäuser

 

© Foto: wotan

Seit dem Jahr 2003 führt die Familie Memm die Bergbaude im Freizeitpark Waffenrod als Familienunternehmen und im Jahr 2007 hatte Michael Memm die Vision, Erdhäuser als Ferienunterkünfte hinter dem Restaurant in den Hang zu bauen. Von dieser kühnen Idee bis zum Baubeginn vergingen sieben Jahre, als im Oktober 2010 die Bodenplatte gegossen worden ist. Der frühe Wintereinbruch stoppte den Bau für mehrere Monate. Der danach entstandene Rohbau ähnelte Reihengaragen, aber mit dem Kunstfelsen bekamen die Erdhäuser ihr uriges Gesicht, dem sich auch die Innenausstattung mit den Rundholzmöbeln anpasst. Dieser Bauverlauf wurde von Melanie Memm, der Tochter von Michael und Gabi Memm, vorgestellt.

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Ehepaar Memm erklärt dem Landrat das Projekt

© Foto: wotan

Landrat Thomas Müller beglückwünschte die Gastronomen-Familie Memm zu diesem einzigartigen Objekt. Es sei schön, Visionen zu haben, noch wichtiger wäre es, diese auch zu verwirklichen. Zu DDR-Zeiten wurden den Gastronomen in Waffenrod die Urlauber vom FDGB bis vor die Haustür gebracht, aber nach der Wende zog es diese in andere Länder, die Schönheit der Heimat wurde über Jahre vergessen. Erst allmählich hätte man sich wieder der Reize unserer Heimat besonnen. Michael Memm habe mit seinen Erdhäusern möglicherweise den Film „Herr der Ringe“ vor Augen gehabt und dieses Flair nachgebaut. Er komme viel herum, aber so ein originelles Projekt habe er noch nicht gesehen. Die Innenausstattung wäre dem Tischlermeister Falk Sieder perfekt gelungen.

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Rustikale, gechmackvolle Innenausstattung

© Foto: wotan

Unser Rennsteig sei wunderschön, wenn die Infrastruktur nachziehe, würden auch die Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland nicht ausbleiben. Bürgermeisterin Kerstin Heintz betonte, Michael Memm habe mit Elan und Ausdauer seine kühnen Pläne umgesetzt und alle bürokratischen Hürden genommen. Tochter Melanie werde im Fremdenverkehrsamt Eisfeld Verantwortung übernehmen. Der Freizeitpark Waffenrod wäre ein sehr kinderfreundliches Objekt und die Stadt Eisfeld würde dafür werben. Es gelte, die Rennsteigleitern stärker an den Rennsteig anzubinden.
Herr Hißbach von der DEHOGA Thüringen überreichte das „3-Sterne-Zertifikat“ für die Erdhäuser. Auch der Bürgermeister von Masserberg Friedel Hablitzel überbrachte Glückwünsche und ein Geschenk.

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