Auto-Reporter.NET (sr) - Über 10.000 Autofahrer haben ihre Lichtanlagen im Oktober dieses Jahres in ADAC-Prüfzentren, mobilen Prüfstationen oder bei den Vertragssachverständigen des Klubs kostenlos testen lassen.
Vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen sind gut eingestellte Scheinwerfer das A und O. Für den Fahrer und den Entgegenkommenden.
© Foto: GTÜ/Auto-Reporter.NETDas Ergebnis: Bei über 50 Prozent der geprüften Autos war die Beleuchtung mangelhaft. Bei jedem dritten Fahrzeug waren die Scheinwerfer beim Abblendlicht falsch eingestellt; bei knapp 14 Prozent war die Einstellung zu hoch, fast 22 Prozent leuchteten zu sehr nach unten.
Erfreulich ist die geringe Quote von Autos mit Lichtdefekten. Ein Grund dafür dürfte sein, dass immer mehr Fahrzeuge mit Lichtkontrollsystemen ausgestattet sind, die den Fahrer auf einen Beleuchtungsausfall hinweisen.
Dass derzeit noch immer zu viele Fahrzeuge mit falsch eingestellten Scheinwerfern unterwegs sind, erklärt der Automobilklub mit kaputten oder schwergängigen Höhenverstellungen an Fahrzeugen und vielfach auch sogenannte No-Name-Lampen, bei denen durch unpräzise Fertigung die Scheinwerfereinstellung nach dem Lampentausch nicht mehr stimmt. Empfohlen wird, nach dem Lampenwechsel die Scheinwerfereinstellung überprüfen zu lassen und auf Qualitätsleuchten zurückzugreifen. Die mögen beim Kauf etwas teurer sein, halten in der Regel aber deutlich länger.
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