Erfurt (dp) - „Der Stellenabbau in der Landesverwaltung führt zwangsläufig dazu, dass sich die Arbeit auf weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt und der Leistungsdruck zunimmt.
Die Blutdruckwerte von Innenminister Jörg Geibert ließen nichts zu wünschen übrig, so das Urteil von Bianca Meckel, Medizintechnische Assistentin beim Polizeiärztlichen Dienst.
© tsUmso wichtiger ist es deshalb, das behördliche Gesundheitsmanagement auszubauen.“ Mit diesen Worten eröffnete Minister Jörg Geibert am Donnerstag, 24. Mai den Gesundheitstag im Thüringer Innenministerium. Das Gesundheitsmanagement verfolgt unter anderem das Ziel, vermeidbare psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz zu erkennen, zu verhüten und zu reduzieren. Betriebliche Gesundheitsvorsorge und Arbeitszufriedenheit seien wichtige Faktoren, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten, betonte der Minister in seiner Eröffnungsrede.
Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigere die Motivation und verbessere die Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten. Der Berufsgenossenschaftliche Arbeitsmedizinische Dienst (BAD) und der Polizeiärztlicher Dienst (PÄD) boten an diesem Aktionstag Vorträge und Gesundheitschecks wie Augeninnendruckmessung, Lungenfunktionstest, Hör- und Sehtest, Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruckmessungen an. Mit Birgit Wiesel war auch die Inhaberin einer
Feldenkrais-Praxis vor Ort, und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) führte Fußdruckmessungen durch. Ein Fitness-Studio zeigte Übungen mit dem Thera-Band, Informationsstände zur gesunden Ernährung, zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes und zu den Themen Schwerbehinderung und Sucht ergänzten das Angebot
des Gesundheitstages. Das Gesundheitsmanagement im Innenministerium sensibilisiert die Bediensteten ständig für eine gesunde Lebensweise. Schulungsangebote, neue Technik und moderne Arbeitsmethoden werden mit gemeinsamen sportlichen Aktivitäten ergänzt.
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