Innsbruck/Suhl (hf) - Auch den zweiten Teil des Premierenauftritts des VfB 91 Suhl im Europapokal blieben die Volleyball-Frauen aus dem Thüringer Wald ungeschlagen. Sie bezwangen im Rückspiel den VC Tirol Innsbruck am Mittwochabend in der Universitäts-Sporthalle vor leider nur 130 Zuschauern (davon 54 aus Suhl) wiederum mit 3:0 (-24, -14, -13).
Es war aber bei den Gastegebern zu spüren, dass sie unbedingt eine Revanche wollten. Vor allen Dingen im ersten Satz, in dem die Mädels vom Tiroler VC Innsbruck mehrfach in Führung lagen, kamen die Mädels um Kapitän Claudia Steger erst mit den letzten Ballwechsel zum Erfolg. Die Sätze zwei und drei wurden dann eine sichere Beute der Schützlinge von Trainer Felix Koslowski. Es fiel auf, je weiter das Spiel sich entwickelte, desto sicherer wurden die Suhlerinnen. Am Ende ein klarer Erfolg. Überragend wieder einmal das US-Girl Susanne Jacobi, die ihre Schmetteraufgaben so setzte, dass keine Gegnerin ein Mittel gegen diese „Waffe" fand. Auch ihre Schmetterschläge am Netz sah sie oft erfolgreich. Nachdem Claudia Steger ihre Anfangsnervosität abgelegt hatte, war sie vor allen Dingen bei den Aufgaben oft am „Punkten".
Kapitän Claudia Steger begründete das so: „Je näher wir dem Spiel in Innsbruck rückten, desto mehr wurde uns bewusst, dass wir unbedingt gewinnen mußten. Allerdings wurden wir bis zumS pieltag in Innsbruck abgelenkt, weil wir in der Landesmeisterschaft stark beschäftigt waren."
Die nur weniger Zuschauer in der modernen Universitätssporthalle anerkannten die Überlegenheit der Gäste und spendeten am Ende den verdienten Beifall. Den Sieg in der ersten Runde (zwei Spiele) des Challenge-Cups errangen in Innsbruck Susanne Jacobi, Marija Pugarevic, Hanna Kalinovskaja, Martina Utla, Ivana Isailovic, Vandula Merkowa, Claudia Steger, Laura Dijkema, Christina Speer und Suzana Cebic.
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