Erfurt (dp) - In prächtigen Farben schwelgen können Besucher des egapark Erfurt in diesen Tagen.
Passend zum langen Pfingstwochenende stehen die Pfingstrosen in voller Blüte, wenn auch nur kurz. „Ein Konzert ist noch kürzer“, meinte einst Karl Foerster, einer der bedeutendsten Staudenzüchter des 20. Jahrhunderts, passend zu der nur wenige Tage währenden, dafür aber umso verschwenderischeren Blüte der Pfingstrose.
Ein Meer von Pfingstrosen präsentiert sich derzeit in perfekter Vielfalt von rund 150 verschiedenen Sorten im Skulpturengarten. Farbliche Akzente setzen drei weitere Pflanzen: Storchschnabel, Frauenmantel und Steppensalbei. „So wird den vielen Solisten der insgesamt 500 Pfingstrosen die entsprechend ruhige Begleitmusik gegeben“, freut sich egapark Leiter Claus Heuvemann über das stimmige Arrangement. Im nun vierten Jahr haben sich die Pflanzen sehr gut etabliert und zeigen was in ihnen steckt. Die Geduld, die sie erfordern, belohnen sie mit extremer Langlebigkeit, so dass sie auch noch zum 100-jährigen Jubiläum des egaparks am gleichen Standort wachsen können. Die Pfingstrose ist eine der langlebigsten und robustesten Gartenpflanzen. Kein noch so harter Winter konnte ihnen bislang etwas anhaben. Im benachbarten Steppenkerzenbeet blühen ebenfalls die ersten der bis zu zwei Meter hohen gleichnamigen Kerzen.
Vom Aussichtsturm aus hat man einen wunderbaren Blick über die Flächen. Auch die Iris stehen in voller Blüte. Nicht nur für Irisliebhaber ist der Irisgarten Alexander Steffen am ehemaligen Südeingang in diesen Tagen ein wichtiger Anlaufpunkt. Dort werden auch viele alte Steffen-Züchtungen aus Erfurt präsentiert. Ihre Sammlung soll weiter ergänzt und vervollständigt werden.
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