SWE eröffnen Photovoltaikanlage in Bad Klosterlausnitz

Engagement für die Thüringer Energiewende

Bad Klosterlausnitz/Erfurt (sho) - Es ist die erste Photovoltaikanlage der Stadtwerke Erfurt (SWE) außerhalb der Landeshauptstadt. Das Unternehmen hat in Bad Klosterlausnitz einen Solarpark eröffnet. Auf einer Fläche von 2,4 ha wurden 4.200 Solarmodule installiert.

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Bei der offiziellen Einweihung der Photovoltaikanlage in Bad Klosterlausnitz: v.l.n.r. Tino Sperk (Bosch Solar Energy AG), Gabriele Klotz (Bürgermeisterin Bad Klosterlausnitz), Peter Zaiß (SWE) und Marco Schmidt (Thüringer Umwelttechnik GmbH).

© Foto: sho

Strom für 400 Haushalte - 985.000 kWh im Jahr – soll die Photovoltaikanlage künftig liefern. Dadurch eingespart werden etwa 400 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Photovoltaikanlage ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Firma Bosch Solar Energy AG, Arnstadt hat sie installiert, die Stadtwerke Erfurt Gruppe investierte 1,7 Millionen Euro, betrieben wird die Anlage von der Thüringer Umwelttechnik GmbH, einem Tochterunternehmen der SWE, die Gemeinde Bad Klosterlausnitz ist Eigentümer des Grundstücks.

„Die Energiewende ist kein lokales Thema, Lösungsansätze müssen deshalb auch in einem deutlich größeren Rahmen gefunden werden“, sagte SWE-Konzerngeschäftsführer Peter Zaiß. Das Vorhaben in Bad Klosterlausnitz sei dafür ein gutes Beispiel.

Fünf Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sind in den letzten Jahren unter dem Dach der Stadtwerke Erfurt entstanden. „Der Strommix in Erfurt stellt sich schon heute wesentlich besser dar als deutschlandweit. Bei den erneuerbaren Energien liegt Erfurt mit einem Anteil von 27,8 Prozent deutlich vor den 18 Prozent deutschlandweit“, berichtete Zaiß. Etwa 5.000 MWh - 5 GWh - Strom im Jahr können die SWE künftig mit eigenen Photovoltaikanlagen produzieren. Dies reicht aus um 2.500 Erfurter Haushalte zu versorgen. Bis 2020 soll die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Erfurt auf 100 GWh gesteigert werden. Neben Sonnenenergie spielen auch Windprojekte eine Rolle. Zum Ziel gesetzt hat sich die Landeshauptstadt, bis 2020 mindestens 65 Prozent des Stromverbrauchs aus Kraft-Wärme-Kopplung und 20 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken.

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