Erfurt (mg/pm) – Auf einer Pressekonferenz im Thüringer Wirtschaftsministerium informierte Matthias Machnig, Thüringer Wirtschaftsminister, über die Ergebnisse eines Treffens mit Kay Senius, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Thomas Voß, ver.di-Landesbezirksleiter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, und mit zwei Schlecker-Betriebsrätinnen.
Auf einer Pressekonferenz informierte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (3.v.l.) über die Ergebnisse eines Gespräches über die Zukunft von Schlecker Mitarbeiterinnen.
© Foto: Matthias GränzdörferDer Minister kritisierte bei dem Treffen die Wirtschaftsressorts der Länder Niedersachsen, Sachsen und Bayern, die dafür verantwortlich sind, dass keine Transfergesellschaften zustande kamen. Die Transfergesellschaften hätten sie davor bewahren können. Darüber hinaus hätte eine solche Transfergesellschaft aber auch die Suche nach Investoren und damit eine Folgelösung für Schlecker erleichtert. Laut ver.di werden in Thüringen 64 Schlecker-Filialen geschlossen, 82 Filialen sollen erhalten bleiben bleiben. 309 Schlecker-Beschäftigte von insgesamt 794 haben sich in den Thüringer Arbeitsagenturen arbeitslos gemeldet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagenturen würden alles tun, um den von Kündigung betroffenen Frauen zu helfen. Dazu zählen Informationsveranstaltungen, die individuelle Beratung, das passgenaue Profiling, die Vermittlung von Stellenangeboten, von Qualifizierungsmaßnahmen oder Lohnkostenzuschüssen für einen neuen Arbeitgeber. Am 21. April soll in Erfurt ein Treffen der Schlecker Mitarbeiter stattfinden.
Schlecker Mitarbeiterinnen nicht alleine lassen
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