Vergiftungsgefahr durch farbige Zier- und Wildfrüchte

Wer Pflanzen kennt, kann Kinder schützen

Giftig oder nicht? Eine Frage, die sich viele besorgte Eltern spätestens dann stellen, wenn ihr Nachwuchs im Garten oder Park von “verbotenen“ Früchten probiert hat. Denn nicht immer ist klar, ob sich die leuchtend roten Beeren, die an dem Strauch wachsen, zum menschlichen Verzehr eignen oder nicht.

Im Herbst, wenn sich an Zier- und Wildpflanzen Früchte und Samen ausbilden, haben die bundesdeutschen Giftzentralen Hochsaison. Betroffen sind in den meisten Fällen Kleinkinder bis zum Alter von vier Jahren. Allerdings werden schwere oder lebensbedrohende Vergiftungen infolge von Pflanzenverzehr bei Kleinkindern relativ selten beobachtet. Trotzdem sollten Eltern wissen, was in Gärten oder Parks so wächst – denn spätestens wenn es beim Anruf bei der Giftzentrale darum geht, die Pflanze, von der der Nachwuchs probiert hat, zu bestimmen, müssen viele Eltern passen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit rät den Eltern von kleinen Kindern daher, Pflanzen und Bäume, die im eigenen oder auch im Nachbargarten oder im nahen Park stehen, genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer sich über giftigen Pflanzen informieren will, kann dies auch im Internet unter: www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/pflanidx.html.

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