Erfurt (dp) - Zu einer gemeinsamen Exkursion trafen sich am Dienstag, 17. Juli, Jugendliche aus Ungarn und Tschechien, die ab Oktober im Freistaat eine Ausbildung aufnehmen
Gemeinsames Foto mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht; Chefin der Staatskanzlei Marion Walsmann; Bildungsminister Christoph Matschie und IHK Präsident Gerald Grusser.
© Foto: dpund gegenwärtig ein Sprachcamp in Thüringen besuchen, in Erfurt. Neben einem Rundgang durch die historische Altstadt und einem Besuch im Erfurter Zoo, stand ein Empfang in der Thüringer Staatskanzlei ganz oben auf dem Programm. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die zukünftigen Fachkräfte in Thüringen persönlich begrüßt.
„Seit 2011 wirbt die IHK Erfurt gezielt in osteuropäischen Ländern für eine Ausbildung in Thüringen, denn aufgrund der rückläufigen Zahl an deutschen Bewerbern besteht die Gefahr, dass ein Drittel der angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt bleibt“, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Das von der IHK initiierte Projekt sei das größte seiner Art in Ostdeutschland. „Insgesamt zwölf Unternehmen beteiligen sich aktuell am Projekt und finanzieren Praktikums- und Ausbildungsplätze“, erklärt der IHK-Chef. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kammer ein Pilotverfahren mit 15 Jugendlichen aus Ungarn gestartet.
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