Unvergänglich, zeitlos, wertvoll

Kann man Schmuck als Geldanlage nutzen?

Warum nicht! In der heutigen Zeit tendieren Menschen immer mehr dazu, nicht ihr Erspartes auf dem Sparbuch oder Festzinskonto anzulegen, sondern sie investieren in wertvolle Schmuckstücke.

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Schmuck spielt als Geldanlage eine immer größere Rolle

© Bildquelle: Helga Hauke / pixelio.de

Ein gutes Schmuckstück ist etwas für die Ewigkeit. Etwas, das auch in der schlimmsten Krise aus Hunger und Not half. Gerade jetzt in Zeiten eher niedriger Zinsen ist es verführerisch, Geld in Schmuck zu investieren und somit etwas Wert-beständiges zu haben, was Krisenzeiten überdauert.

Die Mankos konventioneller Geldanlagen

Mit Aktien haben schon viele Anleger schlechte Erfahrungen gemacht. Anleihen sind oft mit der hohen Staatsverschuldung behaftet und unter Umständen auch nicht wirklich sicher. Und Immobilienfonds haben sich als Anlage bei vielen nicht bewährt. Sucht man nach einer wirklich sicheren herkömmlichen Geldanlage, so findet man nur solche, die so gut wie keine Rendite abwerfen.

Schmuck als Alternative

Etliche Schmuckexperten erkennen mittlerweile den Aufwärtstrend der Wertschätzung von edlen und kostbaren Schmuckstücken in der Bevölkerung. "Kaufe Schmuck, es kommen lausige Zeiten", haben schon unsere Vorfahren gesagt. Nicht selten haben Sie mit ihrem "Schatz" ihren Kopf aus der Schlinge ziehen können. Kaufen muss man die edlen Klunker in der heutigen Zeit jedoch nicht unbedingt im lokalen Geschäft oder bei einer Auktion. Auch das Internet bietet gute Anlaufstellen für den Schmuckkauf.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit tendieren Menschen grundsätzlich dazu, Wertgegenstände zu ergattern. Diamanten und Schmuck der höchsten Qualität und Seltenheit, genauso wie ganz schlichter und einfacher Schmuck aus reinem Gold. Viele Käufer wertvoller Schmuckstücke haben durch ihre Entschlossenheit später satte Gewinne einfahren können.

Beispiel: Ende 2010 hat das weltbekannte Auktionshaus Sotheby's in London ein Armband von Cartier verkauft, welches mit Onyx und Diamanten einen Panther darstellte. Dieses gehörte der Herzogin von Windsor. Die Schätzungen für den Verkaufswert lagen zwischen 1 und 1,5 Millionen Pfund. Verkauft wurde es schließlich 4.521.250 Pfund. "Der Markt wächst", sagt Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer des Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte BVJ. Das trifft insbesondere für den kostbareren Schmuck zu. Gold, Brillanten und auch Platin liegen im Trend weiterhin im Trend.

Augen auf

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, also Augen auf bei jedem Kauf. Denn nicht alles was glänzt und funkelt ist auch wirklich wertvoll. Die Durchschnittspreise steigen auch bei Uhren, abhängig von den Materialien. Gold zum Beispiel wird immer teurer, ebenso die Schmuckstücke. Die Menschen fühlen dann, etwas Wertvolles zu besitzen. Das treibt die Nachfrage nach eben jenen höherwertigen Schmuckstücken in die Höhe. So verlieren qualitativ hochwertiges Design und Handwerkskunst nicht an Wert, im Gegenteil. Auf Massenproduktion wird nicht gern zurückgegriffen.

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