Gotha (w. gleichmar9 - In Thüringen ist er nach wie vor eine Klasse für sich: Andy Dittmar. Am vergangenen Sonntag wurde der Gothaer bei den Thüringer Meisterschaften in Erfurt der Favoritenrolle im Kugelstoßen der Männer erwartungsgemäß gerecht.
Andy Dittmar wurde bei den Thüringer Meisterschaften in Erfurt der Favoritenrolle im Kugelstoßen der Männer erwartungsgemäß gerecht.
© Foto: gleichmarGotha (w. gleichmar9 - In Thüringen ist er nach wie vor eine Klasse für sich: Andy Dittmar. Am vergangenen Sonntag wurde der Gothaer bei den Thüringer Meisterschaften in Erfurt der Favoritenrolle im Kugelstoßen der Männer erwartungsgemäß gerecht. So glich die Tatsache, dass der 37-Jährige seinen 38. Titel auf Landesebene (Freiluft- und Hallenmeisterschaften) errang, nicht unbedingt einer faustdicken Überraschung – im Gegensatz zu seiner Siegerweite. Denn mit 18,89 Meter übertraf das für Basketball in Gotha startende Kraftpaket seine eigenen Erwartungen: und zwar deutlich. „Als die Weite auf der Anzeigetafel erschien, dachte ich: Wow, knapp an die 19 Meter, nicht schlecht – in diese Regionen konnte ich schon lange nicht mehr vordringen“, sagte Andy Dittmar nach seinem Sonntagsstoß. Schließlich hatte er sich Ende Mai beim 15. Gothaer Schloss-Meeting leicht verletzt. Im Anschluss standen lediglich leichte Trainingseinheiten im Kraftraum auf dem Programm – Stoßen war tabu, die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften musste er absagen. Deshalb freute er sich nun umso mehr, dass es in Erfurt so weit ging. Bereits am vergangenen Freitag hatte BiG-Andy seinen ersten Wettkampf nach der Zwangspause absolviert und gezeigt, dass er sehr gut in Form ist. Beim Rhein-Main-Cup in Rodenbach (Hessen) beförderte der Gothaer seine Kugel auf 18,60 Meter und wurde Vierter. Auf das gute Abschneiden war Andy Dittmar am Ende mindestens ebenso stolz wie auf den Umstand, dass das Vorbild für den Rhein-Main-Cup das von ihm ins Leben gerufene Gothaer Schloss-Meeting ist.
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