Internationales Workcamp zum Weidenpalais

Gäste aus aller Welt begrüßt

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16 junge Menschen aus neun Ländern der Welt halfen im Rahmen eines internationalen Workcamps bei der Entstehung des Weidenpalais im Schlosspark Rheder mit.

© Foto: Frank Grawe

Rheder (ozm) - Nicht nur kreisweit sorgt der Bau des „Weidenpalais im Nethetal“ für Aufmerksamkeit. Auch international fand die Idee, gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern ein lebendiges Bauwerk zu schaffen, ein großes Echo. 16 junge Menschen aus neun Ländern waren im Rahmen eines internationalen Workcamps auf der Baustelle aktiv.
Die Schüler, Studenten und Handwerker im Alter von 16 bis 28 Jahren kamen aus Belgien, Holland, Frankreich, Polen, Russland, der Ukraine, Südkorea und den USA. Das internationale Renommee des Architekten Marcel Kalberer und die Faszination von Lebendbauwerken waren für die Workcamp-Teilnehmer gute Gründe, an der Entstehung des Weidenpalais mitzuwirken. „Die jungen Menschen haben mit Freude und Begeisterung mitgearbeitet“, dankte der Leiter des Projekts „Erlesene Natur“ des Kreises Höxter, Thorsten Blume, für das freiwillige Engagement.
Organisiert hatte das internationale Workcamp das Büro Bioplan aus Höxter, das an der Entstehung des Weidenpalais mitwirkt. Unterstützt wurde die Einladung der Jugendlichen durch die „Aktion Blauer Adler“ der Allianz Stiftung. Die Generalvertretung Ronald Hegemann vermittelte einen Beitrag von 1.000 Euro für die Unterbringung und Verpflegung der internationalen Gäste.
Neben dem Arbeitseinsatz von täglich sechs Stunden standen Ausflüge auf dem Programm. So besuchten die jungen Frauen und Männer unter anderem den Weser-Skywalk und den Desenberg, beides ebenfalls Projektgebiete der „Erlesenen Natur“.
Das mit dem Weidenpalais etwas Bleibendes entsteht und er daran mitgewirkt hat, darauf ist der aus Belgien angereiste siebzehnjährige Martin van Essche besonders stolz: „Es ist großartig, an so einem Bauwerk beteiligt zu sein.“ Die 18 Jahre alte Valentine de Moffarts, auch aus Belgien, beeindruckte vor allem die Atmosphäre auf der internationalen Baustelle. „Mit jungen Leuten aus aller Welt, die sich zum ersten Mal treffen, im Team zusammen zu arbeiten, ist unvergesslich.“

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