Stilles Gedenken am Volkstrauertag

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(v.l.) Dirk Linnenberg, Georg Vogt, Volker Linnenberg, Mario Schmidt und Detlef Ernst.

© Foto: privat

Willebadessen (wrs) - Die Reservisten-Kameradschaft Willebadessen und die St. Sebastian St. Johannes Bruderschaft Willebadessen haben unter Ausschluss der Öffentlichkeit aller Opfer und Gefallenen der vergangenen Kriege gedacht. Vor nunmehr genau hundert Jahren, im Jahre 1920, wurde der Volkstrauertag eingeführt, als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs. Bis heute sind auf der Welt viele Kriege hinzu gekommen. Vor hundert Jahren hieß der Volkstrauertag noch "Heldengedenktag".

Besonders heute, wenn während der Pandemie auch das Gedenken in den Hintergrund gerät, ist es die Pflicht des Staates und somit der Kommunen der schrecklichen Kriege mit allen Opfern zu gedenken. Denn nur wer die Erinnerung hochhält, wird sich der Fehler früherer Generationen erinnern und für den dauerhaften Frieden einstehen. Es darf nie wieder Gewalt, Zerstörung, Vernichtung, Vertreibung oder Krieg von deutschem Boden ausgehen. Aus diesem Grund gedenken die Reservisten-Kameradschaft und die Schützenbruderschaften still unter Corona-Bedingungen der Opfer aller schrecklichen Kriege dieser Welt. Die Willebadessener Bevölkerung wurde gebeten, im Laufe des Tages still zu gedenken und Ansammlungen am Ehrenmal zu vermeiden.

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