Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Merkel hält Debatte über Wulff-Nachfolge für überflüssig
Webmaster
02.01.2012, 14:30
München (AFP) - Bundespräsident Christian Wulff will sich nicht zu dem Vorwurf äußern, er habe mit einem Anruf bei der "Bild"-Zeitung versucht, die Veröffentlichung seiner Kredit-Affäre zu verhindern. Über Vieraugengespräche und Telefonate gebe der Bundespräsident "grundsätzlich keine Auskunft", erklärte Wulffs Sprecherin auf Anfrage in Berlin. Der Deutsche Journalistenverband wendete sich gegen Versuche prominenter Persönlichkeiten, Einfluss auf die Medien zu nehmen. Die SPD sieht in Wulffs Verhalten ein Problem für das Ansehen von Politik insgesamt.
Zum Artikel: Bundespräsident äußert sich nicht zu Anruf bei "Bild" (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=6¶m=arid=121431)
Wie
u n g l a u b w ü r d i g
ist eigentlich die deutsche POLITIK geworden ?
Wie lange noch lässt sich der WÄHLER so strapazieren ?
:dagegen:
Ich frage mich, was das Satire-Magazin "Eulenspiegel" in Ihrer Bildmontage zu suchen hat...
Ich frage mich, was das Satire-Magazin "Eulenspiegel" in Ihrer Bildmontage zu suchen hat...
... "EULENSPIEGEL"
ist nach meinem Kenntnisstand auch ein politisches MAGAZIN ...
Also will es auch politisches WISSEN
v e r m i t t e l n oder v e r w ä s s e r n - oder was denn sonst?
:)
Vielleicht mal etwas zur Entspannung, ich meine bevor man genaueres weiß.
Artur Schramm (1895 Annaberg, 1994 Annaberg – Buchholz).
Die Autorschaft einiger Gedichte ist zwar umstritten.
Ich nehme mal sein Epos: „Der Wald“. Könnte hier eventuell passen.
„Links ein Baum,
Rechts ein Baum,
und in der Mitte,
man glaubt es kaum,
steht noch ein Baum“.
:B:
Der Eulenspiegel verwendet politisches Wissen um die Machenschaften der "Spitzenpolitiker" zu karikieren...mehr nicht.
Neues Wissen vermittelt das Magazin meines Erachtens nicht. Nur eine andere Sichtweise AUF das bereits Bekannte.
Webmaster
03.01.2012, 17:37
Berlin (AFP) - Die Opposition drängt Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu, in der Diskussion um Bundespräsident Christian Wulff Farbe zu bekennen. Merkel müsse erklären, "ob Herr Wulff ihren Ansprüchen an sein Amt noch gerecht wird", sagte SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil der "Welt". Auch Grünen-Fraktionsvize Fritz Kuhn forderte, Merkel müsse "aus der Deckung herauskommen". Die baden-württembergische Landesregierung forderte Aufklärung um einen Kredit von der BW-Bank an Wulff.
Zum Artikel: Opposition verlangt von Merkel Erklärung zu Wulff (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=5¶m=arid=121690)
:??: :confused:
Nach allen was man da zu lesen bekommt, wüsste ich nicht was die Kanzlerin da erklären sollte.
Ich habe den Eindruck, da wird etwas hochgepeitscht.
Und ich hoffe und wünsche mir, Herr Wulff steht das durch.
Erinnern wir uns an Franz Josef Strauß.
Da war Sturm angesagt.
Der hätte bald Quartalsweise zurücktreten müssen.
Da ist diese jetzige Sache nur ein "Sturm im Wasserglas".
Hier mal eine Kostbarkeit:
http://www.youtube.com/watch?v=pvfyjLj0IVY
Zu dem Vergleich möchte ich nur mal vorsichtig anmerken, Strauß war nie Bundespräsident!
Wenn Herr Wulff nun schon - für mich offensichtlich - gemauschelt hat, dann hätte er bereits die richtigen Worte finden müssen, um etwas zu erklären und schon gar nicht individuell sich "drohend" an die Presse wenden dürfen, auch wenn ich dies manchmal sehr gern tun würde.....
Webmaster
04.01.2012, 11:01
Berlin (AFP) - Bundespräsident Christian Wulff will nach ARD-Informationen trotz der gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Amt bleiben. Das berichtet das ARD-Morgenmagazin unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Informationen aus der Umgebung Wulffs. Am Dienstag hatte Wulff routinemäßig seine Termine bis zum 12. Januar bekanntgegeben.
Zum Artikel: Bundespräsident Wulff will offenbar im Amt bleiben (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=6¶m=arid=121977)
Zitat aus Artikel:
„Die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld forderte Wulffs Rücktritt und schlug den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Nachfolger vor. Wulff sei nun "endgültig zur Witzfigur geworden"...
Starke Worte, aber unverständlich :confused:.
Wenn man ihm das Haus geschenkt hätte, wenn er diese Schenkung angenommen hätte, könnte ich dieses Affentheater verstehen.
Bisher hat man ja noch nicht einmal zu lesen bekommen, wie angeblich günstig der Kredit gewesen sein soll!
Und warum kann ein Bundespräsident nicht bei einer Zeitung anrufen?
So richtig klar ist mir noch nicht, was er da verbotenes getan haben soll. Jedenfalls die Medien halten sich mächtig bedeckt.
Ich erinnere mich an die Spiegelaffäre 1962.
So wie es damals in die Öffentlichkeit getragen wurde, hatten wohl beide, nämlich R. Augstein und F.J. Strauß sich nicht ganz korrekt verhalten. Das war keine Einseitige Sache.
@Achim.M: Endlich mal einer, der die gleiche Meinung vertritt wie ich. Wir scheinen da ja auf einem sinkendem Schiff zu stehen. Ich jedenfalls stehe dem ganzen Medienrummel ziemlich kritisch gegenüber. Ich sage zwar nicht, dass Wulff das Unschuldslamm schlechthin is, aber ich glaube, das wird viel von den Medien hinein interpretiert.
Mal sehen, was das Interview heute ergibt.
Ja - starke Worte, aber verständlich!
Ein Haus/Kredit schenken.......das wird bei diesen oder jenen Politikern bestimmt auch "gern genommen".
Ist schon ziemlich merkwürdig - man sucht wegen eines Kredits keine Bank auf, man schließt den Vertrag auch nicht mit dem ab, der eigentlich über das Geld verfügt, sondern mit dessen Frau!
Und schließlich reagiert man wie ein Beschuldigter im Verfahren der nun demonstrativ die Wahrheit sagen möchte......."nein, von Herrn G. habe ich keinen Kredit erhalten"; was für mich auch nur eine Teilwahrheit, also auch Teillüge war, denn das Geld dürfte wohl in praxi Herrn G. gehören.
Natürlich darf ein Bundespräsident bei einer Zeitung anrufen, auch wenn er das aus anderen Gründen sicher nie tun würde, ihm stehen ja Hundertschaften von Anwälten, Sprechern etc. zur Seite, aber einen solch kleinen Druck dabei ausüben, das sollte man in dieser Funktion wohl eher nicht.
Übrigens war es auch sicherlich ein seriöser Akt, dass plötzlich Wulffs langjähriger Sprecher und Vertrauter geschasst wurde......:uups:
Natürlich gehen da Meinungen auseinander.
Das ist doch verständlich und ist auch natürlich.
Gerade bei einem so sensiblen Thema wie einem Kredit.
Hier allerdings würde ich mich nur dann äußern, wenn ich die Kreditbedingungen kennen würde.
Ich stelle mir aber die Frage, gehört das in die Öffentlichkeit?
Sicher nicht, das scheinen auch die Verantwortlichen der Medien zu wissen. Denn bisher habe ich weder was von Laufzeit, noch von der Besicherung, noch von der Höhe der Tilgungsrate gelesen. Ich denke mal es ist ein Annuitätendarlehn.
Also wenn ich solche Aussagen nicht kenne, bin ich vorsichtig in der Beurteilung von Vorteilsnahme.
Und was die Zeitung anbelangt.
Wenn schon die Öffentlichkeit involviert wird, dann bitte so, dass man das Ganze auch beurteilen kann.
Ein Ablaufprotokoll könnte hier Aufschluss geben, aber das gehört nun sicher auch wieder nicht in die Öffentlichkeit.
Meine Meinung, hier wird sehr emotional gearbeitet.
Schauen wir also mal wie es hier weitergeht.
Nun hat ja "unser" Bundespräsident ausreichende Erklärungen abgegeben - siehe auch unter
http://youtu.be/dL2T30O2NQs
Nun haben die Medien und auch einige Politiker wieder ein schönes "Spielzeug-Jagd den Wulff !"
Der Bundespräsident könnte nackt durch Deutschland auf allen Vieren kriechen, es würde seinen Gegnern nicht reichen.
Sie werden immer wieder neue Fragen erfinden, wobei die Fragestellung schon die (falsche) Behauptung beinhaltet. Die Gegner von Wulff sollten wenigstens soviel Charakter haben und seinen sofortigen Rücktritt fordern und nicht scheinheilig lamentieren "wir können uns nicht noch einen Rücktritt leisten"
Dann müßten sich diese Kräfte für diesen Skandal auch vor dem Volk verantworten.
Für mich war und ist Herr Wulff ein guter Bundespräsident.
Nun haben die Medien und auch einige Politiker wieder ein schönes "Spielzeug-Jagd den Wulff !"
....
Für mich war und ist Herr Wulff ein guter Bundespräsident.
:!:
Und hier noch ein Video mit dem Titel: „Die Sendung mit dem Klaus“:
http://www.youtube.com/watch?v=7GBYn6lmhSs
Webmaster
05.01.2012, 15:03
Berlin (AFP) - Bundespräsident Christian Wulff ist mit der Veröffentlichung seiner Telefonnachricht an "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann bezüglich der Berichterstattung über seinen Hauskredit nicht einverstanden. "Die in einer außergewöhnlich emotionalen Situation gesprochenen Worte waren ausschließlich für Sie und für sonst niemanden bestimmt", schrieb Wulff an Diekmann. "Dabei sollte es aus meiner Sicht bleiben." Daneben wehrt sich Wulff weiter gegen Vorwürfe, er habe mit dem Kredit für sein Privathaus und den Familienurlauben bei Freunden gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen.
Zum Artikel: Wulff widerspricht Veröffentlichung von "Bild"-Anruf (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=5¶m=arid=122306)
Wenn man auf der Jagd ist, sollte man vielleicht auch mal hin und wieder auf die Homepage des Bundespräsidenten schauen.
Hier der Wortlaut des Briefes an Herrn Kai Diekmann:
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/01/120105-Schreiben.html
Webmaster
06.01.2012, 10:58
Berlin (AFP) - In seiner umstrittenen Mailboxnachricht an den Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, Kai Diekmann, soll Bundespräsident Christian Wulff laut einem Medienbericht tatsächlich um einen Aufschub der Berichterstattung über die Kreditfinanzierung seines Hauses gebeten haben. Wulff habe, wie von ihm behauptet, von einer "Verschiebung" gesprochen, berichtete das ARD-"Morgenmagazin" unter Berufung auf mit der Abschrift der Nachricht vertraute Kreise.
Zum Artikel: ARD: Wulff bat bei Anruf tatsächlich um Verschiebung (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=6¶m=arid=122605)
Mehrheit für zweite Chance...
Wie unterschiedlich man doch etwas wahrnimmt, wenn man nur auf die Informationen der Medien angewiesen ist.
Darauf wäre ich nie gekommen.
Ob dieser ganze Zinnober in die Öffentlichkeit gehörte, bezweifle ich noch immer.
Aus allen was da in den verschiedensten Medien zu hören und zu lesen war, gab es keine Veranlassung daraus zu schlussfolgern, der Bundespräsident greift die Medienfreiheit in Deutschland an.
Mir persönlich sah das ganze nach gekränkter Eitelkeit aus und wurde aus dieser Position heraus so richtig schön hochgepeitscht :eek:.
Webmaster
07.01.2012, 15:20
Berlin (AFP) - Rund 150 Menschen haben in Berlin vor dem Schloss Bellevue gegen Bundespräsident Christian Wulff demonstriert, der wegen seiner Kredit- und Medienaffäre in der Kritik steht. Die Menschen schwenkten Plakate mit Aufschriften wie "Wulff go home" oder "Bundespräsidenten haben kurze Beine" und riefen: "Wulff muss weg". Die Proteste liefen zunächst friedlich ab.
Zum Artikel: Demonstranten schwenken Schuhe gegen Wulff (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=5¶m=arid=122916)
Nicht erst 2008...
Dieses Privileg hatten sich die Russen erarbeitet ;) .
Stichwort -> 15. Vollversammlung der UNO 1960.
Hier ein Artikel von „RIA Novosti“ vom 13.10.2010:
http://de.rian.ru/opinion/20101013/257441044.html
Und hier noch ein Bild von „spiegel.de“:
http://www.spiegel.de/images/image-17523-galleryV9-gzyq.jpg
RIA Novosti -> Russische Agentur für internationale Information.
osirisis
08.01.2012, 22:37
@contMS: Meine volle Unterstützung für Sie gegen die schwarze Front der Wulff-Verteidiger und -Verharmloser!
@Achim.M: Kann man die peinliche Verschlagenheit von „unserem“ Bundespräsidenten gegen die dämlichen Praktiken der Bildzeitung aufwiegen???
Webmaster
09.01.2012, 15:17
Berlin (AFP) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nicht auf das Angebot der Opposition eingehen, gemeinsam einen Nachfolger für Bundespräsident Christian Wulff zu suchen. Merkel sehe keinen Anlass, sich "über einen möglichen Rücktritt des Bundespräsidenten und eine mögliche Nachfolge Gedanken zu machen", sagte ihr Sprecher Steffen Seibert in Berlin. Der Streit zwischen Wulff und der "Bild"-Zeitung geht derweil weiter.
Zum Artikel: Merkel hält Debatte über Wulff-Nachfolge für überflüssig (http://www.dtoday.de/link.php?pageid=6¶m=arid=123164)
Vor 1 Jahr und 4 Monaten wurden h i e r meiner THESEN als überzogenes DENKEN, als überzogene FORDERUNGEN abgetan ...
Aus aktuellem ANLASS
zur DEBATTE über die NOCH-GLAUBWÜRDIGKEIT
des BUNDESPRÄSIDENTEN Christian Wulff
veröffentliche ich meine politischen AUFZEICHNUNGEN von 1990
aus einer VORLESUNG vor christlichen POLITIKERN Thüringens
in der BRUNNENKIRCHE zu ERFURT
noch einmal:
Z e h n
GRUNDHALTUNGEN für einen POLITIKER
( Meine Aufzeichnungen über politische Ethik und Ethos eines Politikers von Prof. Dr. Wilhelm Ernst, Erfurt, 1990 )
.
POLITIK
ist die FÜHRUNG von GEMEINWESEN auf der Basis von MACHTBESITZ.
Politische FÜHRUNG
ist also zielbewusste Ausübung von MACHT zur Förderung des GEMEIN-WOHLS.
LEGITIMATIOSBASIS
des Staates und des legitimen Staatshandelns
sind die MENSCHEN als Mitglieder der Gesellschaft selbst -
das VOLK als SOUVERÄN !
************************************************** ****************
Die PRINZIPIEN der politischen ETHIK:
- personale und politische FREIHEIT
- gewaltenteilige RECHTSSTAATLICHKEIT
- chancengerechter SOZIALSTAAT
- repräsentative und partizipatorische DEMOKRATIE
- PLURALISMUS
************************************************** ****************
Der ETHOS des POLITIKERS -
KONSQUENZEN für sein persönliches und politisches Handeln
POLITIKER
sind im allgemeinen nicht anders als andere MENSCHEN,
aber
POLITIKER
müssen sich an strengeren Maßstäben messen lassen als andere BÜRGER.
************************************************** *****************
01.
Der POLITIKER muss bereit sein,
sich zu sittlichen Grundwerten zu bekennen;
das heißt insbesondere,
um etwa des Erfolges oder Nutzens willen seine sittlichen Grundüberzeugungen niemals aufzugeben.
02.
Der POLITIKER muss stets und allerorts charakterfest sein;
das heißt insbesondere auch,
dem Druck der Interessengruppen und Lobbys widerstehen zu können.
03.
Der POLITIKER muss unabhängig und unbestechlich sein;
das heißt ,
seine Verpflichtung auf das Programm seiner Partei kann und darf seine Gewissensfreiheit nicht beeinträchtigen.
04.
Der POLITIKER muss sensibel für zukünftige Entwicklungen sein;
das heißt,
er muss die Fähigkeit und Bereitschaft zu Ausgleich und Kompromiss besitzen.
05.
Der POLITIKER muss Sachlichkeit und Nüchternheit gepaart mit Gelassenheit besitzen;
das bedeutet für ihn ohne Wenn und Aber,
Intrigen und Verunglimpfungen des politischen Gegners privat oder öffentlich zu unterlassen.
06.
Der POLITIKER muss sich der sittlichen Pflicht zur Übung von Toleranz als Respekt vor der personalen Würde des anderen unterordnen;
das heißt,
ihm ist immer die Achtung auch gegenüber dem irrenden Gewissen geboten.
07.
Der POLITIKER muss ein Höchstmaß an Sach- und Entscheidungskompetenz besitzen;
das heißt,
er hat die Pflicht, anstehende Sachverhalte mit allen verfügbaren Fach- und Rechtskenntnissen zu beurteilen und ggf. sich diese immer wieder neu zu erarbeiten.
08.
Der POLITIKER muss einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit haben;
das heißt,
sein Hauptaugenmerk muss bei seinen Entscheidungen immer auch den Schwachen in der Gesellschaft gelten.
09.
Der POLITIKER muss von Grund auf ehrlich sein;
das bedeutet insbesondere auch,
eine womöglich bessere Lösung des politischen Gegners anzuerkennen und selbst durchgängig zu seinem Wort zu stehen.
10.
Der POLITIKER muss sich durch Bescheidenheit und Dienstbereitschaft auszeichnen;
das heißt unmissverständlich,
Überheblichkeit und Hochmut müssen seinem Erscheinungsbild fremd sein.
Die NICHTEINHALTUNG dieser einfachen GRUNDREGELN
würde für den einzelnen POLITIKER bedeuten,
dass er öffentlich den SOUVERÄN brüskiert:
"Wo die POLITIK beginnt, hört meine MORAL auf ... "
[Fotomontagen mit Text - © P. Achim T. (PachT)]
Wie formulierte vor Jahren schon mal ein bekannter ANWALT :
***
"Es ist schon sehr u n f a i r ,
von einem POLITIKER zu erwarten,
dass er sich in seinem PRIVATLEBEN
an seine REDEN hält ..."
***
... und das trifft sehr wohl auch auf Herrn WULFF zu,
der stehts als harter VERFECHTER von ethischen WERTEN auftrat ...
vgl. ARD - Günther Jauch am 08.01.12
Dass Politiker dies alles nicht sein MÜSSEN, hat die Vergangenheit oft bewiesen. Ob sie es sein MÜSSTEN, darüber ließe sich streiten. Sie sind am Ende eben auch nur fehlerbehaftete Menschen, so sehen es zumindest viele.
Ich bin der Meinung, dass Politiker Vorbilder für die Gesellschaft sein sollten, allerdings hätten wir mit solch hohen Massstäben wohl bald niemanden mehr, der diesen Job erledigen will. Die Aufdeckung dieser Fälle durch die Presse zeigt zumindest, dass es noch funktionierende Kontrollmechanismen gibt, die auch vor einem Bundespräsidenten nicht zurückschrecken. Wenn also schon nicht wegen eines Gefühls der moralischen Verpflichtung dann wenigstens wegen der Gefahr der Aufdeckung halten sich Politiker vielleicht zukünftig mehr an die Regeln, die für alle gelten.
vBulletin® v3.8.6, Copyright ©2000-2013, Jelsoft Enterprises Ltd.