#1  
Alt 20.10.2010, 11:45
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Erfurt (dp) - In Thüringen hat es wieder eine Hundeattacke mit tödlichem Ausgang gegeben. Nach* Polizeiangaben wurde am Dienstagabend in Kindelbrück, im Landkreis Sömmerda, eine 57-jährige Frau von einem Hund angegriffen und tödlich verletzt.


Zum Artikel: Frau durch Hundebisse tödlich verletzt
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  #2  
Alt 20.10.2010, 11:45
PachT PachT ist offline
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Wenn wir z. B. unsere wöchentlichen Spaziergänge durch den ERFURTER STEIGERWALD machen,
überraschen uns immer wieder große HUNDE aus dem UNTERHOLZ,
die n i c h t angeleint sind ...


Sollte mal ein HUND wegen einer Dosis PFEFFERSPRAY aufheulen,
dann haben wir uns n i c h t nur erschrocken,
sondern fühlten uns zugleich auch b e d r o h t !!!
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P. Achim T.
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Geändert von PachT (20.10.2010 um 11:50 Uhr)
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  #3  
Alt 20.10.2010, 11:58
lenuk
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Wenn ich lese, dass der Hund zur Familie gehörte, frage ich mich wirklich, was die Besitzer an der Erziehung des Tieres falsch gemacht haben. Ich bin selbst zweifacher Hundebesitzer und schaue vielleicht auch deshalb ziemlich kritisch auf solche Ereignisse. Wenn ich sehe, wie manche Hunde gehalten werden ständige Käftighaltung, nur angeleihnt), dann wundert mich ein solcher Angriff nicht. Ein Tier wird nur so, wenn der Mensch es falsch hält bzw. es falsch erzieht.
Zu einer richtigen Haltung zählt für mich zum Beispiel auch, dass ein Hund FREILAUF braucht, ohne angeleihnt zu sein. Natürlich sollte aber wohl bedacht sein, wo der Hund frei laufen gelassen wird; in der Stadt muss das nicht unbedingt sein.
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  #4  
Alt 20.10.2010, 19:02
da Babba da Babba ist offline
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Beitrag den Angehörigen mein tiefstes Mitgefühl

Zitat:
Zitat von lenuk Beitrag anzeigen
...Zu einer richtigen Haltung zählt für mich zum Beispiel auch, dass ein Hund FREILAUF braucht, ohne angeleihnt zu sein. Natürlich sollte aber wohl bedacht sein, wo der Hund frei laufen gelassen wird; in der Stadt muss das nicht unbedingt sein.
Es ist richtig! Ein Hund braucht Freilauf, er muss seine Neugier genauso befriedigen wie wir Menschen. Er muss sich auch mit Artgenossen "austauschen" können. Unangeleint! Angeleinte Hunde können nicht ausweichen, wenn ihnen ihr Gegenüber nicht ganz geheuer ist. Sie beissen dann mal schnell um sich - aus Angst.
Da sie angeleint keine Unterwürfigkeit anzeigen können, kommt es auch mal schnell zu Beissereien unter Hunden. Aber nur frei beweglich, in der Gruppe, können Hunde soziales Verhalten lernen.
Das sollte dort geschehen, wo sie ohne Leinen laufen dürfen. (Es gibt Gesetze. Kommunal unterschiedlich.) Vor allem sollten Hundebesitzer darauf achten, dass Unbeteiligte nicht belästigt oder verängstigt werden. Das führt meist zu Missverständnissen.
Nichthundebesitzer sollten aber auch toleranter werden. Der Spruch, Hunde gehören an die Leine stimmt nicht immer. Den Hundebesitzern mit einer Anzeige zu drohen, wenn diese nicht nach seiner Pfeife tanzen, ist Nötigung!
Eigentlich sind es die Menschen, die sich unsozial verhalten.
Hunde reagieren sehr unterschiedlich auf ängstliche, nicht dominante Menschen. Hier Vorsicht, den Hund auf keinen Fall an der Leine zurück ziehen - das bedeutet für den Hund Gefahr! Ein Hund reagiert auf gute scharfe Kommandos unterwürfig (wenn er nicht falsch erzogen wurde).

Ich habe jetzt etwas weit ausgeholt, aber vielleicht lesen diesen Beitrag auch Nichthundebesitzer und ich möchte einfach mal eine Lanze brechen für den treuesten Freund des Menschen.

Wenn so ein tragischer Unfall passiert, dann ist etwas schiefgelaufen im Hirn des Hundes.
Er hat falsch reagiert, dass ist allen klar. Aber warum? Familienhunde sind eigentlich sehr sozial.
Aber!
Ein Rottweiler-Schäferhundmischling ist kein Familienhund! Er kann innerhalb von Sekunden zur Waffe werden. Die Ursachen liegt auf der Hand:
Eine Kreuzung von zwei Hunderassen die über Jahrhunderte für spezielle Zwecke gezüchtet worden.
Vom Schutzhund über den Militärhund bis hin zum Kampfhund. Man hat also immer Hunde mit den gewünschten Eigenschaften gekreuzt. So kam es mit der Zeit zur sogenannten "Überzüchtung".
Selbst wenn ein Hund aus dieser Linie über Generationen nicht für solche Zwecke eingesetzt wurde, bleibt sein genetisches Potential scharf!
Solche Hunde sind auch liebenswerte Geschöpfe - aber sie gehören in wirklich erfahrene Hände! Sie sind sehr dominant und zeigen diese Dominanz sofort, wenn man ihnen gegenüber Schwäche zeigt. Für sie ist das richtig reagiert! Es wurde in ihr Bewustsein programmiert!
Übrigens, die meisten Beissunfälle gehen leider auf das Konto des geliebten Schäferhundes. Aber das liegt auch an seiner Beliebtheit - es gibt eben sehr viele, zu viele für eine gerechte Statistik.

Liebe Mitmenschen,
werdet nicht zu Hundehassern. Geht mit eurem gesunden Menschenverstand an eine solche Thematik. Erzieht eure Kinder nicht von vornherein zu Hundefeinden, nur weil ihr Angst vor so einem Unfall habt. Kleine Kinder gehören grundsätzlich nicht unbeaufsichtig in die Nähe von Hunden. Egal wie gefährlich! Auch ein Dackel wurde zur Fuchsjagd gezüchtet. Auch er kann für ein kleines Kind "gefährlich" werden. Größere Kinder, die sich zu Hunden hingezogen fühlen, sollte man zusammen in eine Hundeschule schicken. Dort können beide etwas voneinander lernen.
Menschen, die Angst vor Hunden haben empfehle ich auch den Besuch einer gut besuchten Hundeschule, denn hier können sie einmal sehen, wie sozial die unterschiedlichsten Hunderassen miteinander umgehen.
Sie haben nämlich, im Gegesatz zu uns Menschen, keine Vorurteile! Sie kennen keinen Fremdenhass.

Für alle Tierkinder dieser Erde gilt: werden ihnen durch den Menschen ihre Eltern genommen, so sind auch die Menschen für ihre Erziehung verantwortlich!!!
Alles andere sind Ausreden und Augenwischerei.

Hier Fotos von sozialen Familienhunden verschiedener Besitzer. Hunde, die nie eine Hundeschule gesehen haben. Sie wohnen in einer Straße und treffen sich ganz normal auf einer angrenzenden Wiese
Angehängte Grafiken
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  #5  
Alt 20.10.2010, 21:08
da Babba da Babba ist offline
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Ausrufezeichen wehret den Anfängen!

Zitat:
Zitat von PachT Beitrag anzeigen
Wenn wir z. B. unsere wöchentlichen Spaziergänge durch den ERFURTER STEIGERWALD machen,
überraschen uns immer wieder große HUNDE aus dem UNTERHOLZ,
die n i c h t angeleint sind ...


Sollte mal ein HUND wegen einer Dosis PFEFFERSPRAY aufheulen,
dann haben wir uns n i c h t nur erschrocken,
sondern fühlten uns zugleich auch b e d r o h t !!!
Ich kann Ihren Frust verstehen, aber ich hoffe in Ihrem Interesse, dass dies kein Aufruf zu einer ungesetzlichen Handlung ist.
Unsere Tierschutzgesetze sehen drastische Strafen für solche Handlungen vor. Aber noch viel drastischer sind die Aktionen der Tierschützer. (s. Artikel "Katze in Mülltonne geworfen...")

Ich habe zum Thema Hunde einen kleinen Beitrag veröffentlicht, der Ihnen vielleicht diese Thematik etwas verständlicher macht. Pfefferspray gegen Hunde einzusetzten, bedeutet undendliche Qualen für das Tier, denn sie besitzen wesentlich ausgeprägtere Sinnesorgane als wir Menschen. Aber das wissen Sie wahrscheinlich, sonst hätten Sie ja kein Pfefferspray bei sich, wenn Sie spazierengehen.
Darf ich Ihnen einen guten Rat geben?
Kaufen Sie sich ein Buch über Hundeerziehung statt Pfefferspray, dann können sie auch glaubhaft gegen Hundebesitzer argumentieren, wenn diese nicht in der Lage sind ihre Hunde ordnungsgemäß zu führen.
Ein Zustand, den auch ich nicht billigen mag!
Der am häufigste benutze Satz seit der Wende: "Ich zeig dich an!"
Ein Beispiel dafür, dass die Deutschen nicht mehr in der Lage sind, normal miteinander zu kommunizieren. Wie auch, ohne wirksame sozialen Strukturen.
Übrigens, wenn ein Hund droht, dann knurrt er und beisst nicht. Es sei denn, Sie schauen Ihn direkt in die Augen - dann fühlt er sich von Ihnen bedroht.
Es gibt aber auch eine Menge unfähiger, nicht kommunikativer Hundehalter. Diese Leute sollten Sie ignorieren. Leute, die ihre Hunde nicht erziehen können sind meist selbst nicht richtig erzogen.

Schön dass wir uns gelesen haben
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  #6  
Alt 21.10.2010, 07:06
lenuk
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Sind das deine Hunde da Babba???

Im Übrigen gebe ich Dir in fast allen Punkten recht.
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  #7  
Alt 21.10.2010, 09:39
Achim.M Achim.M ist offline
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Bei solchen Nachrichten fragt man sich, welche Meinung hat der VDH und was unternimmt er dagegen.
Vorschriften gibt es sicher wohl zu hauf.
Aber kontrolliert die überhaupt jemand und setzt sie auch durch?
Mir kommen da schon berechtigte Zweifel auf?
Stichworte:
• Hundekauf,
• Mitgliedschaft im Verband (Hund = Mitgliedschaft, ansonsten kein Hund),
• Kontrolle über Artgerechte Haltung,
• Umgang mit Hundkot auf den Bürgersteigen,
• Eignung der Person zur Hundhaltung.

Ich habe noch keinen Bürger gesehen der böswillig einen Knüppel, Stein oder ähnliches nach einen Hund wirft.
Aber ich habe schon oft erlebt, wie Hunde ohne Leine an fremde Menschen gehen (anspringen, anlecken und dergleichen).
Vom Hundebesitzer hört man immer -> reine Hundeneugier.
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  #8  
Alt 21.10.2010, 09:46
PachT PachT ist offline
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... überlegenswerte GEDANKEN - d a n k e !

Der GLAUBE lehrt mich H O F F E N !
... hoffentlich werde ich nicht enttäuscht ...
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P. Achim T.
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  #9  
Alt 21.10.2010, 21:03
da Babba da Babba ist offline
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Daumen hoch ich freue mich über so viel Resonanz. Wirklich!

... ich freue mich allein schon darüber, das es drei Menschen in diesem Forum gibt, die sich mehr oder weniger intensiv mit diesem Thema beschäftigen - egal mit welchem Ansatz. Es ist nämlich auch sehr wichtig mal die "Nichthundebesitzer" zu erhören. In Einem scheinen wir uns ja einig zu sein - Schuld sind nie die Hunde, sondern ihre Besitzer - und hier kommen die richtigen Überlegungen, Punkte von Achim.M ins Spiel.
Zum VDH. Ich kann hierzu keine realistiche, vorurteilsfreie Einschätzung geben, da ich grunsätzlich gegen jede Art von Zucht bin! Das möchte ich hier klar zum Ausdruck bringen!
Es hat bisher nie funktioniert, wenn der Mensch der Natur ins Handwerk gepfuscht hat.
Man braucht mir auf diesen Terrain auch nicht zynisch zu kommen denn bei der Manipulation von Tieren und Menschen, egal ob aus niederen oder wissenschaftlichen Beweggründen, verstehe ich absolut keinen Spaß!
Niemand hat auf dieser Erde das Recht zu bestimmen, wie ein Individium zu leben hat. Für uns Menschen ist dies gottseidank im Grundgesetz verankert.
Nun aber wieder zu Achim's Stichworten.
Hundekauf - leider viel zu oft ohne Überlegung. Meist zum Wohle der Kinder, für ein, zwei Monate - in den wenigsten Fällen zum Wohle des Hundes.
Und somit kommen wir zur sogenannten artgerechten Haltung.
Kein Bundesland und keine Kommune in Deutschland hat bisher die Vorraussetzung für eine wirklich artgerechte Haltung geschaffen. Das ist auch gar nicht möglich, denn dann müsste man die Hunde sich selbst überlassen.
Utopie! Die Menschen würden gnadenlose Jagd auf die sich unkontrolliert vermehrenden Hunde machen. Wir haben jetzt endlich Gesetze die vorschreiben, was in Deutschland unter artgerechter Haltung zu verstehen ist.
Diese artgerechte Haltung ist es, die wesentlich stärker kontrolliert werden muß!
Das ist immer mehr dringend notwendig. Danke Achim, für Deine Unterstützung! Es käme wirklich zu wesentlich weniger bedauerlichen Unfällen bei artgerechter Haltung - die unter anderm auch vorschreibt, dass der Hunderhalter dafür Sorge zu tragen hat, dem Hund eine Anpassung in das soziale Umfeld zu ermöglichen. Das soziale Umfeld bestimmt bei uns der Mensch. Also muß der Hund so geführt werden, daß er den Mensch als übergeordneten "Leithund" in der Meute anerkennt. Dazu bedarf es Kontakte. Nahe, artgerechte Kontakte zu seines Gleichen aber auch zu Menschen.
Auch zu Menschen, die eigentlich keine Hunde leiden können. (ob nun wegen dem Hundekot oder was weiß ich...) Wichtig ist, dass dies ohne Leine geschieht und hier ist der Hundehalter in der Pflicht!Es darf nicht sein, dass Unbeteiligte von Hunden angesprungen und womöglich noch angeleckt werden. Was für die Hunde eine freundliche Geste ist, ist für Außenstehende eine "Bedrohung", da ein Nichthundekenner gar nicht wissen kann, wie man in so einer Situation reagiert.
Aber selbst bei gut geführten Hunden kann es aus dem Spiel heraus zu so einer Situation kommen. Dann heißt es Ruhe bewaren! Niemals die Hände nach oben reissen oder rumschreien, denn dass faßt fast jeder Hund als Angriff oder auch als Schwäche auf. Nich weglaufen aber auch den Hund nicht direkt in die Augen schauen. Statt dessen ein bestimmendes, lautes Nein!. Vorsichtig mit einem scharfen Aus! dies könnte vom Hund als Fass! aufgefasst werden, da der Hund ihre Stimme nicht kennt.
Leider gibt es zu viele Hunde die das Kommando Fass! kennen - einzig und allein aus dem Imponiergehabe ihrer Besitzer.
Und sollte trotzdem etwas passieren:
Jeder Hundehalter muss eine Hundehaftpflicht abschließen, und jeder Hundehalter kann für seine Hund haftbar gemacht werden! Bei Personenschaden sofort die Polizei, bei schweren Verletzungen zuerst die med Hilfe rufen. Bei Schäden an der Kleidung ist es wie bei einem Autounfall: Beide Parteien müssen ihre Personalien austauschen. Das ist Gesetz! Zeugen sind eine wichtige Hilfe.
Aber soweit sollte es nie kommen. Deshalb richtig! Die Eignung zum Hundehalter.
Der Achim spricht mir aus der Seele.
UNBEDINGT FÜR ALLE "GEFÄHLICHEN" HUNDE und Hunde ab einer Risthöhe von 50 cm (Rüden bei "Normalhunden")
Hier sollte der Gesetzgeber Druck machen.
Eignungstest mit Prüfung vor einer Fachjury! und nicht vor irgendeinem selbsternannten "Hundeprofi" aus der Hundeschule!
Man sollte aber nun keine Hexenjagd veranstalten. Eine Fachjury kann schon entscheiden ob Hund und Halter harmonieren.
Vor allen müsste allen zwielichten Millieugestalten der Umgang mit Hunden verboten werden! Schoßhündchen wollen die eh nicht!
Aber auch Schoßhündchen gehören zu unserem Leben
Und da sind wir beim Hundekot."Auch Kleinvieh macht Mist" Cooler Spruch, und der stimmt auch. Deshalb hat der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass Hundekot in bewohnten Gebieten zeitnah vom Hunde-Ausführer zu entfernen ist. Gutes Gesetz! Die Strafen sind empfindlich und können in Großstädten schnell mal einige hundert Euro betragen!
Es werden (bis auf einige löblichen Ausnahmen) von den Gemeinden hohe Hundesteuern erhoben. In meiner Gemeinde wurde die Hundesteuer drastisch erhöht. Für mich waren es für zwei Hunde im vorigen Jahr 60,-€ und in diesem Jahr sind es 120,-€! Die Städte und Gemeinden können diese Steuer willkürlich erhöhen. Ergebnis: die Tierheime platzen aus allen Nähten!
Die illegale Tierhaltung nimmt zu - vor allem bei armen kinderreichen Familien. Und für diese Kinder sind Hunde sehr wichtig! (Reiche Eltern geben viel Geld aus für eine "Hundetherapie" IN DEN USA um ihre Halbwüchsigen sozial verträglicher zu machen)

Wer jetzt denkt, diese Steuern werden zur Straßenreinigung, zum Auslegen von Hundekottüten oder zur Unterstützung von lokalen Tierheimen verwendet - weit gefehlt!!! Das Geld fließt einzig und allein in die Gemeindekasse. Hier müsste der Gesetzgeber mal ein Zeichen setzen.
Wir brauchen auch nicht noch mehr Hunde aus ausländischen Tierheimen! Wir haben hier genug Elend! Den Tieren sollte dort geholfen werden wo sie leben - und zwar mit Hundesteuergelden!
Äußerung eines Kommunalpolitikers: "Hunde sind Luxus. Und wer sich Luxus leisten kann, kann auch Luxussteuern zahlen" Beifall! Dann sorg doch endlich mal dafür, dass alle für jeden Luxus Steuern zahlen müssen! Dann gehts uns gut! Dann haben wir wieder einen Sozialstaat!
Guter Politiker! - leider nur dann, wenn er dem kleinen Mann in die Tasche greifen kann.
Und zu Deinem letzen Punkt kann ich nur sagen, leider gibt es viel zu oft Leute, die Hunde mit Steinen werfen, halb tot prügeln und sorgar vorsätzlich! anfahren. Diese Bestien machen auch vor Katzen und Pferden nicht halt. Die Bilder dazu möchte ich euch ersparen. (bei Interesse bitte melden! Ich sende euch dann die Links)

Ich habe viele Länder (ehrnamtlich in meiner Freizeit) bereist und das Verhalten der Menschen zu ihren Tieren studiert und dokumentiert. Das verblüffendste Phänomen, dass mir an typischen Urlaubsorten im Ausland begegnet ist, waren deutsche Touristen die völlig hemmungslos, leider auch arglos, streunende Hunde aus der Hand gefüttert und gestreichelt haben. Als ich sie ansprach und wissen wollte ob sie zu hause auch fremde Hunde streicheln - gab es von allen "Hundenichtbesitzen" ein entrüstetes "um Gottes Willen!"
Dies gibt mir immer wieder zu denken!

Und um Deine Frage zu beantworten, lenuk. Ja, die zwei dunklen Hunde sind meine Lieblinge
Sie stammen aus einem Wurf von sechs Mischlings-Welpen, die in einer kalten Nacht in einem Plastik-Kästchen vors Tierheim Eisenach gestellt wurden - mit einem Zettel dran: wir sind zwei Tage alt. Tja, solche "Menschen" gibt es auch!
Das Tierheim hat in der lokalen Presse darum gebeten, anonyme Angaben zu den Elterntiere zu machen - vergebens. Und so mussten sie alle in sehr erfahrene Hände gegeben werden, da sie schon als 10 Wöchige einen sehr starken Willen zeigten. Aber sie sind ohne Zwang in der häuslichen Gemeindschaft aufgewachsen und hören aufs Wort - auch von Fremden - da sie keine Unteschiede machen. Ein Nein! ist ein Nein! Leider wissen das nicht alle Fremden die mal mit ihnen Kontakt auf der Wiese haben. Aber sie sind nie außer Sichtweite - von sich aus nicht! Sie gehen frühs über die Wiese zum Fluss und lassen die Wildtiere in Ruhe. War ein hartes Stück Arbeit aber es funktioniert.
Nur auf dem Grundstück werden sie laut, wenn ihnen jemand zu nahe kommt. Deshalb ist es verschlossen obwohl sie nie beissen würden aber das tragische Unglück beweist die Ausnahme. Sicher ist sicher!
Ansonsten sind wir nicht verschlossen - man kann über alles mit uns diskutieren, was einen Sinn macht.

in diesem Sinne

da Babba
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