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#1
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Brüssel / Weimar (EU / haw) - Napoleon soll den deutschen Sommer einmal als einen grün angestrichenen Winter betitelt haben. Um mal in diesem Bilde zu bleiben: Das Gerangel um den Sinn der Feinstaub-Plakette und die Einrichtung von „Umweltzonen“ ist nichts weiter als grün angestrichener Aktionismus von Dilettanten und Ignoranten. Also erst einmal Ahnungslosen und Böswilligen. Schlimm nur, dass diese in der Politik tätig werden. Und uns allen das Leben schwer machen.
Zum Artikel: Die Umweltzone in Erfurt bringt gar nichts für die Umwelt |
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#2
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Natürlich sollte ein Europa-Politiker sich zu Themen äußern, die im weitesten Sinne europäische Angelegenheiten betreffen. Hier die EU-Luftreinhaltepolitik, die nun Gott sei Dank ihre Vorgaben vor allem in Sachen Feinstaub-Grenzwertüberschreitungen seit Mitte vergangenen Jahres mal etwas strikter durchsetzt. Aber wenn Koch dies tut, sollte er sich dann doch ein wenig differenzierter äußern. Wo die Wirkung von Umweltzonen untersucht wurde (u.a. Berlin, München), hat sich durchgängig gezeigt, dass gerade der Ausstoß von gesundheitsschädlichem Dieselruß zurückgegangen ist. Um diese unsichtbaren kleinsten Partikel geht es ja schließlich im Wesentlichen, nicht um die größeren, die schwarz aus dem Auspuff kommen. Die kann der menschliche Körper gut wegfiltern. Also, Herr Koch, beim nächsten Mal bitte etwas fundierter an die Sache rangehen. Und nicht nur die Argumente der Güterverkehrs- und Autofahrer-Lobby übernehmen.
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#3
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Jedenfalls, sehr geehrter Herr Chlormann, ist der Artikel von Herrn Dr. Koch fachlich einleuchtender.
Bei allen was man zu diesen Plaketten lesen konnte, ist es erstaunlich, dass Landesregierung und die Stadt Erfurt daraus noch nicht die richtigen Schlussfolgerungen gezogen hat. Dieser Plaketten - Unfug wird nun auch noch von unserem Europa Abgeordneten Herrn Dr. Koch bestätigt. Wenn man etwas gegen die Dieselfahrzeuge (PKW / LKW) hat, ok. Nehmen wir die PKW. PKW Dieselfahrzeuge zahlen eine überdurchschnittlich hohe Kfz – Steuer und seit geraumer Zeit auch noch überdurchschnittlichen hohen Literpreis. Hätte man diese Entwicklung zum Zeitpunkt der Anschaffung gewusst, ich glaube die PKW Dieselproduktion der Autohersteller hätte sich damals erledigt. Ich rede hier von einen Zeitraum vor ca. 2006. Nun werden die PKW Dieselfahrer, deren Baujahr davor liegt, einer Nötigung unterzogen. Genötigt, weil sie je nach Fahrzeugart bis zu 2.200,- € für den Einbau eines Partikelfilters bezahlen müssen.Das ist kein Abzocker Preis. Dieser Preis ergibt sich aus der Bauart des Fahrzeuges. Für diese Art von Politik kann man sich doch bedanken und man freut sich im Voraus, aus berufenem politischem Munde zu hören, das hätte man doch wissen müssen.
Geändert von Achim.M (19.01.2012 um 10:11 Uhr) |
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#4
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Vielen Dank auch noch an den Redakteur Herrn K. Schorcht dafür, dass er diesen Artikel hier eingestellt hat. |
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#5
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Ich kann die Verärgerung der Diesel-Fahrzeughalter gut verstehen. Man kauft sich das Auto im Glauben, man spart beim Treibstoff Geld. Davon kann keine Rede mehr sein. Und jetzt noch sauteure Dieselfilter.
Auf der anderen Seite gibt es die Umweltzonen, deren Wirksamkeit noch nicht wirklich bewiesen wurde. Allerdings sollte man deshalb die Umweltzonen auch nicht vom Tisch fegen. So ärgerlich es für einige ist, nur irgendwo muss man mit der Verbesserung der Luft in Städten anfangen. Das ist EU-Recht und Luftreinhaltepläne müssen verfasst werden, wenn die Grenzwerte überschritten werden. |
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#6
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Zitat:
.Wertvoll um uns zu informieren, dass es eben nicht EU Recht ist was hier passiert. Jedenfalls werde ich eine Anfrage an die Landesregierung richten. |
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#7
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Politisch, ökonomisch und finanzpolitisch u n e i n s
entwickelt sich die europäische U N I O N mehr und mehr zu einer ![]() bürokratisch - bürgerverachtenden KRAKE, die landeseigene DEMOKRATIEN m i s s a c h t e t und somit BÜRGERFRUST h e r a u f b e s c h w ö r t ... ? Hat das jemand so gewollt ?
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P. Achim T. "Je primitiver eine PROVOKATION, desto ertragreicher für den PROVOKATEUR" [Gerd W. HEYSE] ... auch bei www.pacht45.blog.de www.facebook.com/PachT1945 |
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#8
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Zitat:
Ich glaube nicht, dass das Argument „billiger Kraftstoff“ die Kaufentscheidung war. War (als Vergangenheit) deshalb, weil ich heute jedem vom Dieselkauf wegen den staatlichen Restriktionen abraten würde. Dem so genannten „billigen Dieselkraftstoff“ stand schon immer eine viel, viel höhere Kfz-Steuer gegenüber, als dies bei Benzinern der Fall ist. Das ist zu einseitig, den Dieselkauf nur mit so genantem billigem Kraftstoff zu erklären. Warum kaufte man damals, zum Beispiel 2004 ein Diesel? Gegenfrage, warum kaufte man damals einen Benziner? Jetzt, weil man ja gute Gründe hat , die Dieselleute haben die A_ _ _ _ karte gezogen.Man kann auch sagen, Pech gehabt . |
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#9
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Herrn Dr.Koch kann man nur zustimmen. Offensichtlich hat uns hier die Landesregierung über den Tisch gezogen und der " brave Herr Bausewein" hatte nicht den Mut, sich mit der Landesregierung im Interesse der Bürger anzulegen. Ist natürlich die einfachste Lösung, den schwarzen Peter dem Autofahrer zuzuschieben als selbst eigene Lösungen zu suchen.
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#10
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Das schlimme für mich ist, es geht ein gehöriges Stück Vertrauen in die Kompetenz der gewählten Landes - Politiker verloren.
Schade... Irgendwo habe ich gelesen, die Beschilderung von Erfurt soll auch noch viel Geld kosten.
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