Das verstehe nun wer will. Einerseits lese ich in der OTZ vom 05.04.2012, dass das Problem, das die Hautarztpraxis in Eisenberg mit der KVT hat immer noch besteht, ja noch schlimmer die Regresse werden nach wie vor verhängt, weil die Ärztin länger und schneller arbeitet, als sich das die KVT-ler vorstellen können.
Darüber wurde ja auch im Fernsehen berichtet. Die KVT Vertreterin hat dort gesagt, dass keine Rede davon sein kann, dass eine schlechte Versorgung in Eisenberg und im Umland bestünde. Wenn ich mich richtig erinnere, sollten dann die Patienten nach Jena oder Gera fahren. Nun ist es also soweit. Nun hat man alles kaputt gespielt oder ist nicht in der Lage, eine ausreichende Versorgung zu garantieren. Nun soll u.a. in Eisenberg der „Medizinbus“ die Lösung sein.
Das kann doch wohl nicht wahr sein. Dass der Landrat dies als die Lösung anpreist, zeigt einzig und allein, wie die Lage ist. Wenn schon Medizinbus in Eisenberg und Umgebung, dann sollte dieser mit den Vertretern des KVT Vorstandes als ehrenamtliche Leistung besetzt werden. Wer die Karre in den Dreck gefahren hat, soll sich auch an der Schadensminimierung beteiligen. Plausibilitätsprüfungen brauchen wir hauptsächlich gegenüber der Selbstverwaltung und der Politiker, die sich so etwas ausdenken.
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