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#1
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Düsseldorf (AFP) - Der Chef der deutschen Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat Griechenland vor einem Austritt aus der Eurozone gewarnt. "Der Konsum und die Investitionstätigkeit in Griechenland brächen ein, die Arbeitslosigkeit nähme rapide zu", sagte Franz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Viele griechische Sparer verlören große Teile ihres Vermögens, insgesamt gesehen kämen die Griechen bei einem Austritt aus der Währungsunion zumindest kurz- und mittelfristig sprichwörtlich vom Regen in die Traufe", fügte er hinzu.
Zum Artikel: Wirtschaftsweiser warnt Athen vor Euro-Austritt |
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#2
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Gerade jetzt, da in der EU schon offen über einen baldigen EURO-Austritt Griechenlands spekuliert wird bzw. von einem solchen mehr oder minder ausgegangen wird, stellt sich mir die Frage, warum nicht andere Möglichkeiten ergriffen wurden, um Griechenland zu 'retten'? Stichwort Brady Bonds. In Mexico, welches sich in den 1980ern in einer ähnlichen Situation wie Griechenland befunden hatte (http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/185020.html#inside), hatte ein Schuldenschnitt bzw. diese Umschuldungsform doch auch funktioniert.
Aber wer weiß, wie sich jetzt noch die Lage in Spanien und Portugal (Liste fortsetzbar) entwickelt. Vielleicht finden dort sinnvollere Mittel als ein bloßer Rauswurf Anwendung? |
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#3
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Die Griechen sollten einzig und alleine selbst entscheiden welchen Weg sie gehen wollen.Und das ohne äußerem Druck und Drohungen.Offensichtlich müssen sie wie Deutschland 1945, von Null anfangen und mit Fleiß, Disziplin und eisernen Willen ihr Land aus der Krise führen.Hilfsgelder sind nach Griechenland bereits in großem Umfang geflossen, Ein Vielfaches von dem , was nach dem Krieg nach Deutschland geflossen ist.
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#4
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Naja, worker, Griechenland heute und Deutschland nach 1945 zu vergleichen ist schon gewagt, oder?
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#5
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Vergleichen würde ich auch nicht.
Obwohl, gerade Deutschland könnte ein Parade Beispiel für den griechischen Schlamassel sein. Einmal der westliche Teil. 1948 lief der Marchallplan an. Da wurden keine Banken bedient, da wurde die Wirtschaft im westlichen Teil angekurbelt. Und das mit großen und nachhaltigen Erfolg. Dann der östliche Teil. Da wurde erst einmal noch einiges verwertbares abgebaut und abtransportiert. Sogar in den privat Haushalten. Meine Mutter lieferte damals ihr Radio ab. So richtig ist in der Folge der Osten nie auf die Füße gekommen. Woher auch. Weil, klappt eben nicht die Münchhausen Legende mit dem Zopf. Nietzsche soll ja mal gesagt haben: „... sich selbst aus dem Sumpf des Nichts an den Haaren in’s Dasein zu ziehen“. |
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