Minister Björn Thümler besuchte Porzellanmanufaktur

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Produktionsrundgang während des Besuchs von Minister Björn Thümler.

© Foto: privat

Fürstenberg (ozm) – Vor kurzem besichtigten der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler sowie Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen die Porzellanmanufaktur Fürstenberg und das Musem Schloss Fürstenberg. In Gesprächen und Führungen erhielten sie Einblick, wie Fürstenberg als moderne Manufaktur, die bis heute am historischen Standort produziert, auf besondere Weise Kulturgeschichte, gelebte Manufakturfertigung und Weiterentwicklung von Produktionstechniken verbindet.
Begleitet wurde Minister Thümler bei seinem Besuch in Fürstenberg von Dr. Sabine Johannsen, sowie von Sabine Tippelt und Uwe Schünemann (beide Mitglieder des Niedersächsischen Landtags). Axel Richter, Geschäftsführer der Kulturgut Fürstenberg gGmbH und Stephanie Saalfeld, Geschäftsführerin der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, begrüßten die Gäste und gaben einen Überblick über die Manufaktur und das nach einer kompletten Neugestaltung 2017 wiedereröffnete Museum. Hervorgehoben wurde die Bedeutung von Fürstenberg als am Originalstandort produzierende Manufaktur, die durch ihre ungebrochene Tradition ein lebendes Kulturgut nicht nur für den Ort Fürstenberg und die Region, sondern für das ganze Land Niedersachsen darstellt. „In den letzten Jahren konnten wir etwa durch die Zusammenarbeit mit sehr bekannten Designern Fürstenberg zu einer Manufaktur mit modernem Produktdesign entwickeln. Auch international ist Fürstenberg bekannt für qualitätvolles Design und echte Handwerkskunst Made in Germany,“ erklärte Stephanie Saalfeld. Insbesondere Tischkultur ist ein Aushängeschild der Porzellanmanufaktur. Minister Thümler und seine Begleitungen konnten sich bei einem Rundgang durch die Produktion davon überzeugen, dass die niedersächsischen Porzelliner mit ihrem einzigartigen Know-How in der Fertigung auch neue Bereiche wie Interior Design mit Möbeln und Leuchten aus Porzellan erschließen und so einen zeitgemäßen Weg in die Zukunft beschreiten.
Bei der anschließenden Führung durch das Museum Schloss Fürstenberg erklärte Museumsleiter Dr. Christian Lechelt wie Manufaktur und Museum zwei Seiten einer Medaille sind: „Das Museum ist sowohl Kulturgut wie auch Markenheimat von Fürstenberg und spiegelt durch sein Museumskonzept in angemessener Weise die moderne Markenausrichtung.“ Das Museum entführt mit wirkungsvoll eingesetzten multimedialen Mitteln zu einer Zeitreise durch die Fürstenberg Porzellangeschichte von der Gründung durch Herzog Carl I. zu Braunschweig-Lüneburg bis hin zur Gegenwart, in der man in der bestens ausgestatteten Besucherwerkstatt selbst kreativ werden kann. Minister Thümler zeigte sich begeistert von der Vielfalt von Manufaktur und Museum und betonte: „Fürstenberg ist ein echtes Stück Niedersachsen, ein Kleinod im Land und wichtig erhalten zu werden.“

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