Museum Schloss Fürstenberg

Neuer Glanz im historischen Schloss

Fürstenberg (ozm) - Das Geheimnis des Porzellanherstellens hüteten die Chinesen über viele Jahrhunderte wie ihren Augapfel. Die seltenen Gegenstände waren vor allem bei Reichen und Adligen begehrt. Und die ließen sich dieses Luxusgut so einiges kosten. Nicht umsonst wurde Porzellan bald als „weißes Gold“ bezeichnet.

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Das Museum Schloss Fürstenberg.

© Foto: Fürstenberg

Lange wurden die wertvollen Stücke importiert, denn erst im 18. Jahrhundert konnte auch hierzulande das Rätsel um die Rezeptur gelöst und die ersten Porzellangegenstände hergestellt werden. Bereits seit 1747 wird auch im kleinen Örtchen Fürstenberg, hoch oben über der Weser, Porzellan produziert. Hier, inmitten der Solling-Vogler-Region, hat die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands ihren Sitz.
Über spannende Erlebnisse rund um Porzellan, seine Geschichte und die der Porzellanmanufaktur informiert die Ausstellung im Museum Schloss Fürstenberg. Nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten öffnet das Museum ab dem 5. März 2017 wieder seine Pforten. Während sich am äußeren Erscheinungsbild des einst als Jagdschloss errichteten Bauwerks kaum etwas veränderte, präsentiert sich das Innere in völlig neuem Gewand und mit einem innovativen Ausstellungskonzept. So hat es nicht nur farblich, sondern auch von der räumlichen Aufteilung her eine komplett neue Gestaltungslinie erhalten. Auch die Ausstellung selbst wurde umstrukturiert. Die neue, thematische Gliederung der Ausstellung lädt die Besucher ein, den eigenen Interessen folgend, auf eine Entdeckungsreise zu den vielfältigen Aspekten rund um das Thema Porzellan zu gehen.
Viele Innovationen begleiten den Besucher auf seinem Rundgang, denn hier wird Tradition auf einzigartige Weise mit der Moderne verknüpft. Dazu gehört nicht nur die digitale Aufbereitung zahlreicher Inhalte, sondern auch deren narrative Vermittlung, die sich als roter Faden durch die gesamte Ausstellung zieht.
Doch ab dem 5. März heißt es im Museum Schloss Fürstenberg nicht nur: Schauen und Staunen. Denn sowohl in den einzelnen Räumen an sogenannten „Hands-on-Stationen“, als auch in der ebenfalls neu gestalteten Besucherwerkstatt ist anfassen und selbst ausprobieren ausdrücklich erlaubt! So können Besucher unter Anleitung von Manufakturisten etwa erfahren, wie der Henkel an die Tasse kommt oder wie eine Figur gegossen wird. Ausgerüstet mit Pinsel und Farbe darf außerdem auch einmal selbst das Bemalen von Porzellan ausprobiert werden.
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

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