Northeim (usv) - Ein stärkeres Bewusstsein für die Einhaltung des Jugendschutzes zu wecken und eine entsprechende „Kultur des Hinsehens" zu etablieren – das ist das Ziel der neuen Kampagne „Jugendschutz – Wir machen mit!", das im Landkreis langfristig etabliert werden soll.
Die Maßnahme wird umgesetzt vom Landkreis Northeim, der Polizeiinspektion Northeim/Osterode und dem durch die Lukas-Werk Suchthilfe gGmbH durchgeführten Alkoholpräventionsprojekt „HaLT – Hart am Limit".
Für die konkrete Umsetzung in den einzelnen Kommunen möchte man mit dort tätigen Institutionen zusammenarbeiten, um die notwendige Vernetzung voran zu treiben. Die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme ist weiterhin gegeben, trotz bspw. der durch den Landkreis Northeim und der Polizei durchgeführten Testkäufe. Viel zu häufig kommt es noch zur Abgabe von Alkohol an Minderjährige, sowohl im Gewerbe und Einzelhandel als auch durch andere volljährige Personen wie Eltern, Freunde, Verwandte etc.
Bestandteile der Kampagne sind das entsprechende Plakat und die sog. „Sorry-Cards". Beide weisen auf die Inhalte des Jugendschutzgesetzes hin und werden mittlerweile auch bei den Testkäufen vom Ordnungsamt und der Polizei verteilt. Sowohl Plakat als auch „Sorry-Cards" sind Inhalt einer ebenfalls erhältlichen Informationsmappe, in der darüber hinaus eine Übersicht mit den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, die „Sorry Card", das Gaststättengesetz sowie eine Checkliste für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zu finden sind.
Derzeitig werden die Informationsmappen an Personen, die die Durchführung und Planung eines Osterfeuers übernehmen versendet. Die Berücksichtigung der entsprechenden Hinweise und Bestimmungen wird Gewerbetreibenden und Veranstaltern helfen, Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz zu vermeiden und somit empfindlichen Bußgeldern oder gar Strafanzeigen zu entgehen.
Die Materialien können kostenfrei bezogen werden über die Lukas-Werk Suchthilfe gGmbH, Scharnhorstplatz 5, 37154 Northeim. Ansprechpartnerin ist die HaLT – Projektleitung Frau Johanna Pogodda (Tel.: 05551-908206-14; j.pogodda@lukas-werk.de).
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