Auf dem Weg zu mehr Demokratie, sucht die Initiative „Gera-2012“ nach weiteren Oberbürgermeisterkandidaten

Oberbürgermeisterwahl in Gera

Gera (pt) - Ein Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl 2012 in Gera steht bereits seit einiger Zeit fest: der jetzige Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. Sonst aber traut sich momentan keiner in den Ring, um den Posten des Rathauschefs zu besetzen. Ein erstes Fazit der Initiative nach einem halben Jahr der aktiven Suche finden Sie in unserem Video oder auf www.gera-2012.de.

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Frank Thiem von der Initiative "Gera-2012" für mehr Demokratie in Gera

© Foto: Peter Thiele

In Gera geht es voran?! Für viele Geraer stellt sich die Frage so wohl nicht. Meist hört man ein Wehklagen. "Gut, das ist man von den Bürgern der Stadt Gera gewohnt" werden Einige sagen.

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Aufkleber der Initiative Gera 2012

© Peter Thiele

Ein Beispiel wäre da die Buga. Vor ihr hatten viele Geraer eine negative Einstellung. Noch während der Bundesgartenschau drehte sie sich in eine positive Meinung. Heute sind alle stolz auf darauf und was Gera im Stand zu leisten war. Seit der Buga 2007, die wahrlich viel in Gera verändert hat, sehen die Bürger von Gera meist nur Stillstand. Der OB tritt vor allem beim Kunsthausprojekt und dem Schulbauprogramm in Erscheinung und mit seinen Aussagen oft nur auf der Stelle. Das kommt vor allem bei der Normalbevölkerung negativ, weil sie davon direkt betroffen sind, die Auswirkungen erfahren.
Durch eine Kunstsammlung können wir unseren Kindern definitiv keine Schulbildung geben. Was machen wir, wenn die Schulen zusammenfallen? Machen wir aus der Kunstsammlung eine Schule?! Nach einem beschlossenen Haushalt soll es endlich vorangehen. Fördergelder fließen und die Sanierungen der Schulen sollen beginnen.

Oberbürgermeisterwahl in Gera mit Frank Thiem von der Initative "Gera 2012"

© Peter Thiele


Seit 2006 im Amt sorgte er aber auch für Neuerungen. Das H35 ist ein zentraler Anlaufpunkt für die Bürger der Stadt. Hier sind verschiedene Behörden wie Meldeamt und Führerscheinstelle untergebracht. Fakt ist, dass dieser Job schnell an die psychisch gehen kann. Man muss ein dickes Fell besitzen, um Konfrationen mit Stadträten oder Bürgern stand halten zu können. Allerdings wird niemand eine EierlegendeWollmilchsau bekommen. Wahrscheinlich ist es extrem schwer einen guten Manager oder Firmeninhaber für das Amt des Geraer Stadtoberhauptes zu bekommen. Fakt ist ausserdem, dass es Gera in Zukunft nicht leicht haben wird, wenn sich wirtschaftlich nichts verändert.

Finden Sie, dass ein Oberbürgermeisterkandidat für die Stadt Gera ausreicht?
Denken Sie über eine Kandidatur des Oberbürgermeisteramts nach! Hier einige Fragen an Sie:

  • Haben Sie ein großes Selbstbewusstsein?
  • Denken Sie, Sie kennen Gera und seine „Fettguschen", wissen, was gut ist und fühlen sich der Stadt verbunden?
  • Sind sie ein Motivator?
  • Können sie einen Plan für Gera (ein Programm) aufstellen?
  • Wollen Sie sich aktiv in die wirtschaftliche Gestaltung von Gera einbringen?
  • Wollen sie das Stadtbild prägen?
  • Stehen Sie gerne sechs, gar sieben Tage in der Woche im medialen und öffentlichen Interesse?
  • Treffen Sie gerne Entscheidungen, von denen Sie wissen, dass die Bürger diese nicht wollen, aber es gibt keine anderen Möglichkeiten? (Stehe Sie zu Ihren Entscheidungen?)
  • Haben Sie den Mut, Visionen umzusetzen und damit finanzielle Risiken einzugehen (mit dem Geld der Bürger ihrer Stadt?
  • Diskutieren Sie gerne mit Politikern, Parteien, Verbänden, Firmen oder Bürgern?

Einige weitere Aufgaben:

  • Präsentation der Stadt und deren Einwohner
  • Suche nach Investoren aus den Bereichen Wirtschaft und Tourismus
  • Gera für die Zukunft rüsten bzw. Wege in die Zukunft aufweisen
  • Demographische Probleme lösen (Überalterung von Gera schreitet voran)
  • Auf die Bedürfnisse der Bürger und Unternehmen eingehen
  • Verwaltungsapparat im Griff haben

Bericht im Deutschlandradio

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