Theatertipps

Gera (tpt) - Am Samstag, 30. Juni, um 16.00 Uhr steht in der Bühne am Park zum letzten Mal in dieser Spielzeit die legendäre Kinderoper „Brundibár“ auf dem Spielplan. Als Hans Krása das Werk 1938 komponierte, wollte er der jüngeren Generation Mut machen, sich gegen das Böse in der Welt zur Wehr zu setzen. Die Uraufführung fand 1941 im jüdischen Kinderheim in Prag statt. Berühmtheit erlangte das Werk durch eine Reihe von Vorstellungen im KZ Theresienstadt.
Die Geschichte: Aninka und Pepiček gehen auf den Markt, um für ihre kranke Mutter Milch zu holen. Die Geschwister bitten den Milchmann, ihnen etwas Milch umsonst zu geben, denn sie haben kein Geld. Aber der denkt nicht daran. Da bemerken Aninka und Pepiček, dass die Leute dem Leierkastenmann Brundibár lauter Münzen in den Hut werfen. Das können wir auch, denken sie, und singen gleich ihr Lieblingslied. Aber Brundibàr verjagt sie zunächst…
Regisseurin Conny Poppe hat für ihre Inszenierung mit dem Theaterkinderchor einen aktuellen Zugang gesucht und eine Rahmenhandlung geschrieben. Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera spielen unter der Leitung von Ueli Häsler. Bariton Kai Wefer singt den Brundibár. Nach der Vorstellung steht Conny Poppe zum Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.

Die Aufführung von Paul Linckes Operette „Frau Luna“ am Samstag um 19.30 Uhr im Großen Haus ist fast ausverkauft. Da empfiehlt es sich, gleich Karten für die neue Spielzeit zu kaufen bzw. zu reservieren, damit man mit Fritz Steppke und Friends die Traumreise auf den Mond antreten kann und auch noch in den Genuss der so gerühmten „Berliner Luft“ kommt.

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