Heiligenstadt (Budokan Heiligenstadt/ts) - Am dritten Adventswochenende reiste der KSV Budokan Heiligenstadt mit seiner Jungenmannschaft U17 zur Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft nach München.
Im Vorfeld noch als „Underdog" eingestuft, waren die Budokaner gewillt, sich ordentlich zu präsentieren. Schließlich hatten die jungen Athleten auch nichts zu verlieren, da bereits die Qualifikation ein großer Erfolg war. Nun galt es, sich mit den besten Vereinsmannschaften der U17 Altersklasse, darunter Nachwuchsvertretungen zahlreicher Bundesliga-Teams zu messen. In der ersten Runde traf das Team gleich auf den Westdeutschen Meister vom JC Hennef. Dieser konnte knapp aber verdient mit 4:3 besiegt werden. Mit diesem Einstand und dem entsprechenden Auftrieb wurde auch in der nächsten Runde die Vertretung aus Hessen mit 4:3 besiegt. Im Halbfinale wartete mit der Mannschaft aus Hildesheim einer der Titelfavoriten. Leider ging der Kampf knapp mit 4:2 verloren. Nach einer kleinen Enttäuschungsphase wurden nochmals alle Kräfte für das kleine Finale gesammelt. In diesem ließen die Heiligenstädter Kämpfer keinen Zweifel aufkommen, wer die Tatami als Sieger verlässt und mit der Bronzemedaille nach Hause fährt. Die Vertretung aus Hamburg wurde deutlich mit 5:2 besiegt und so der dritte Platz gesichert. Für den KSV Budokan Heiligenstadt war es der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte und für den Thüringer Judoverband seit vielen Jahren wieder ein Medaillengewinn bei einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Das Lob und die Anerkennung für diesen Erfolg ist eine Bestätigung für die sehr gute Arbeit, welche ausschließlich ehrenamtlich beim KSV Budokan Heiligenstadt geleistet wird.
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