Besuch beim Hansetag

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Sie informierten über Warburgs mittelalterliche Kernstadt und die touristischen Angebote (v.l.): Bürgermeister Tobias Scherf und der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Josef Bodemann, Tourismusmanager Lucas Simon und Carmen Rütters-Engemann vom Infocenter.

© Foto: Hansestadt Warburg

Warburg (wrs) - Beim Westfälischen Hansetag standen Themen der Zukunft auf dem Plan. Besonderes Augenmerk lag auf der Gründung einer Jugendhanse. Der Westfälsche Hansetag wurde am 10. und 11. September zum 39. Mal ausgerichtet. Veranstaltungsort war die Stadt Attendorn. Eine Vielzahl an Informationen sowie zahlreiche Stände und Bühnen lockten am Wochenende des 10.-11.September viele Besucher zum zweitägigen Hansefest in die Attendorner Innenstadt. Aus 21 westfälischen Hansestädten waren Vertreterinnen und Vertreter in die Stadt im Sauerland gekommen. Die Hansestadt Warburg war durch Bürgermeister Tobias Scherf, den stellvertretenden Bürgermeister Heinz-Josef Bodemann, den Tourismusmanager Lucas Simon und Carmen Rütters-Engemann, Mitarbeiterin im Infocenter, vertreten. Der besondere Fokus bei der Vorstellung der Hansestadt Warburg lag auf den touristischen Angeboten: viele Interessierte informierten sich über die mittelalterliche Warburger Kernstadt und die verschiedenen aktivtouristischen Angebote wie den Diemelradweg oder den Schmetterlingssteig.
Innerhalb der in den Sitzungen gefassten Beschlüsse herrschte Einigkeit unter den Vertreterinnen und Vertretern: Neben der Bestätigung des bestehenden Vorstandes wurde die Gründung einer Jungendhanse beschlossen. Ziel der Jugendhanse ist es, die Traditionen und Werte der altertümlichen Hanse in die Lebenswelt jüngerer Generationen zu übertragen. Der Vorstand des Hansebundes möchte der Jugendhanse hierfür genügend Raum zur Entfaltung geben. Durch passende Projekte sollen die Werte der Hanse so auch zukünftig lebendig gelebt werden. Die Idee sorgte direkt für Anklang: Über 20 Jugendliche aus unterschiedlichen Hansestädten meldeten sich für eine Mitarbeit. Und die jungen Akteure zeigten sich als durchaus kreativ: erste Ideen konnten bereits gesammelt und auf dem Hansetag vorgestellt werden. Bürgermeister Tobias Scherf liegt die neu gegründete Jugendhanse sehr am Herzen: „Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren können sich gerne melden, um die westfälische Hanse zu erleben, ihre Ideen einzubringen und die Hanse so weiterzuentwickeln und leben zu lassen“, so der Bürgermeister. Er lädt die Jugendlichen zum aktiven Mitgestalten ein, z.B. bei Austauschtreffen in den Hansestädten. Wer Intereresse hat, kann sich unter buergermeister@warburg.de melden und wird über die möglichen Aktivitäten informiert.

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