Themar (wotan) - Am 24. Juli 2012 kam Thüringens Innenminister Jörg Geibert nach Themar und überreichte einen Fördermittelbescheid in Höhe von 256.000 Euro für den Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses der Stützpunktfeuerwehr.
Es war ein großer Tag für die Feuerwehr in Themar, die einen Raum für den Ministerbesuch hergerichtet und Schautafeln mit den Umbauplänen ihres Feuerwehrhauses aufgestellt hatten.
Bürgermeister Hubert Böse konnte als Dienstherr der Feuerwehr Themar neben Innenminister Jörg Geibelt auch den Ersten Beigeordneten des Landrates Helge Hoffmann begrüßen. Er verwies darauf, dass die Stadt Themar den Brandschutz mit Ehrenamtlichen zu lösen habe und für ihn stelle sich immer wieder die Frage, wie viele Feuerwehrleute seien auch tagsüber verfügbar. Der letzte Einsatz liege erst knapp drei Stunden zurück.
Der Stadtrat von Themar habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr gehabt und bereits 580.000 Euro in das Feuerwehrobjekt investiert. Themar sei eine der Stützpunktfeuerwehren des Landkreises und werde auch von diesem unterstützt.
Innenminister Jörg Geibert hob hervor, der Brandschutz wäre eine Pflichtaufgabe der Kommunen, stelle fü diese aber auch eine enorme Belastung dar, weshalb das Land mit einem Förderprogramm Unterstützung leiste. In Themar stehe mit dem Um- und Erweiterungsbau des Feuwehrhauses ein großes Projekt an, was mit 256.000 Euro gefördert werde. Er dankte den Feuerwehrangehörigen für ihr ehrenamtliches Engagement, ohne das der Brandschutz nicht zu lösen wäre. In Thüringen gäbe es 600 bis 700 hauptamtliche Feuerwehrmänner, aber etwa 45.000 Freiwillige. Für den Einsatz bei dieser ehrenamtlichen Arbeit müssten ordentliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, was mit dem Bauvorhaben in Themar der Fall sei.
Helge Hoffman betonte, er gehe davon aus, dass der Kreistag die benötigten 326.000 Euro für den Erweiterungsbau der Feuerwehr Themar bewilligen werde. Die Kommunen lösen im Brand- und Katastrophenschutz die Aufgaben des Landkreises und würden deshalb von ihm unterstützt. Der Landkreis Hildburghausen wäre finanziell auch in der Lage, die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Bürgermeister Hubert Böse erklärte den Um- und Erweiterungsbau und ernannte abschließend den Jugendfeuerwehrwart Jörg Rickes zum Atemschutzgerätewart.
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